Interview mit Edmund Clark

Die Galerie Parrotta Contemporary Art zeigte während des Photoszene-Festivals in ihren Kölner und Bonner Räumen die Ausstellung „Unseen Conflicts – War on Terror“ des Briten Edmund Clark. Clark beschäftigt sich seit mehr als zehn Jahren mit Politik und Terrorismus, Zensur und Angst und hat insgesamt sechs Bücher zu diesen Themen veröffentlicht.

Im Gespräch für die ProfiFoto habe ich mit ihm über seine Arbeiten „Control Order House“ und „Guantanamo: If The Light Goes Out“ gesprochen. Das Interview gibt es hier als PDF.

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Interview mit Shigeru Takato

Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass Sebastian Linnerz in seinem plus Raum für Bilder im Rahmen des Photoszene-Festivals 2018 den deutsch-japanischen Fotografen (und meinen ehemaligen Nachbarn) Shigeru Takato mit seiner Arbeit „The Moon“ ausgestellt hat. Die kleine Serie ist eine wunderbare Hommage an die frühen Nasa-Fotografien vom Mond und spielt zugleich mit den Verschwörungstheorien rund um die Mond-Landung und der aktuellen Fake-News-Debatte. Denn weder war Takato persönlich auf dem Erdtrabanten unterwegs noch hat er sich in den Nasa-Archiven bedient oder die Bilder digital bearbeitet: Für seine Fotos ist er auf die Kanaren-Insel Teneriffa gereist. Dort testet die European Space Agency (ESA) ihren Mars-Roboter-Prototypen, weil die Geologie der Vulkan-Insel der des Mars am nähesten kommt. Nun ist der Mars nicht der Mond, aber seine Bilder gaukeln es uns vor – mit Hilfe eines Infrarotfilms, der den Himmel komplett schwarz einfärbt, suggeriert Takato uns die Ästhetik von Mond-Aufnahmen – und täuscht uns gleich in mehrfacher Hinsicht.

Für die ProfiFoto habe ich mit ihm über „The Moon“, aber auch über sein Langzeit-Projekt „Television Studios“ gesprochen, für das er Fernsehstudios auf der ganzen Welt fotografiert. Das Interview gibt es hier als PDF.

Links: Shigeru Takato, plus Raum für Bilder

 

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Artist in Residence im Atelierhaus Salzamt Linz

salzamt

Seit Sonntagabend bin ich nun im österreichischen Linz an der Donau. Durch eine Kooperation mit der Kunstuniversität Linz wurde ich von Professorin Anna-Maria Loffredo von der Abteilung Fachdidaktik zu einer sechswöchigen Residency ins wunderbare Atelierhaus Salzamt eingeladen, wo ich nun lebe und arbeite.  Zum Auftakt gibt es einen Talk mit Professor Gerhard Funk über zeitgenössische Fotografie und am Wochenende werde ich an der Uni den Workshop Von „The Family of Man“ bis zur Instagram-Story: Fotografische Strategien seit dem Zweiten Weltkrieg leiten. Anschließend sollen die  Teilnehmer eigene fotografische Arbeiten entwickeln, die wir dann ab dem 28. November im Ausstellungsraum des Atelierhauses Salzamt präsentieren werden. Ich bin sehr gespannt und freue mich auf diese neue Aufgabe und die Zeit in Linz.

Link: Atelierhaus Salzamt, Kunstuniversität Linz

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Interview mit Olaf Heine

Anlässlich seiner Ausstellung „Hush, Hush“ in der Münchner Galerie Immagis und „Made in Berlin“ in der Galerie Camera Work habe ich den Fotografen und Regisseur Olaf Heine interviewt. In dem Gespräch sprachen wir über seine Wahlkampf-Bilder von Christian Lindner, dass sein berühmtes Porträt von Iggy Pop beinahe nie veröffentlicht worden wäre und was er heute anders machen würde, wenn er am Anfang seiner Karriere stünde.

Das Interview ist in der ProfiFoto erschienen und gibt es nun hier als PDF.

Links: Olaf Heine, Galerie Immagis, Camera Work

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Photoszene-Festival 2018

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Auf meinem Blog vergesse ich immer wieder auf die Arbeit bei der Internationalen Photoszene Köln hinzuweisen. Das neue Team, zu dem ich seit 2013 gehöre, veranstaltet auch in diesem Jahr wieder eines der größten Fotofestivals Deutschlands mit 89 Ausstellungen im gesamten Stadtgebiet sowie zahlreichen Talks, Führungen, Workshops und vielem mehr. Die Eröffnung ist am Freitag, 21. September, um 19 Uhr (also schon morgen!) im MAKK, dem Museum für Angewandte Kunst Köln. Im Anschluss findet das Fotobuch-Quartett mit Erik Kessels als Gast statt – ihr seid alle herzlich eingeladen.

Das gesamte Festival dauert bis zum 30. September und ihr findet das vollständige Programm auf unserer Website. Zusätzlich gibt es wieder einen gedruckten Festival-Guide, einen übersichtlichen Stadtplan sowie unser Magazin L. Fritz, das sich mit der Zukunft der Fotografie beschäftigt und für das wir die wunderbaren Autoren Florian Ebner, Klaus Honnef, Hester Keijser, Wolfgang Lorentz, Hendrik Neubauer, Rosa Roth, Esther Ruelfs, Christian Schön, Urs Stahel und Markus Weckesser gewinnen konnten. Ihr findet alle Druckmedien in den ausstellenden Museen, Galerien und Kunsträumen.

Ich hoffe, euch bei der ein oder anderen Veranstaltung zu treffen. Viel Spaß. Und schreibt mir gerne euer Feedback an.

Anbei noch ein sehr guter Artikel von Thomas Linden (Kölnische Rundschau) über die Arbeit, Geschichte und Ziele der Photoszene.

Link: Photoszene

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Interview mit Katrin Koenning

Katrin Koenning gehört ganz klar zu den Künstlerinnen, auf die ich erst durch Instagram aufmerksam wurde. Ihre düsteren, fragilen und oft surrealen Fotografien sind typisch für die in Australien lebende Deutsche – genauso wie ihre Liebe für das Magische im Alltäglichen.

Während der Darmstädter Tage der Fotografie traf ich Katrin zum Interview für die ProfiFoto, das ihr hier als PDF lesen könnt.

Links: Katrin Koenning, Darmstädter Tage der Fotografie

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„Forest“ von Yan Wang Preston

Ich brauchte ein bisschen, um in das Buch hinein zu kommen. Und auch um zu kapieren, worum es eigentlich geht. Denn in „Forest“, erschienen bei Hatje Cantz, zeigt die britisch-chinesische Fotografin Yan Wang Preston nicht einfach nur aufgeforstete urbane Landschaften, um deren Künstlichkeit darzustellen. Nein, all diese Bäume auf Straßen, Plätzen, Innenhöfen und Parkanlagen sind umgesiedelt worden. An ihrem ursprünglichen Standort hat man sie vor dem Abholzen gerettet und an ihrem neuen Platz sollen sie den Eindruck erwecken, als wären sie schon immer da gewesen und als hätte mit ihnen auch der junge Ort schon eine ganz eigene, alte Geschichte.

In dem Buch geht es also weit mehr als nur um eine nüchterne Bestandaufnahme, wie ich finde. Preston spricht viele Aspekte unserer heutigen Zeit und ganz besonders im heutigen China an: Es ist ein Buch über Heimat und darüber, was es bedeutet, entwurzelt zu werden. Es ist aber auch ein Buch über Hoffnung und den Wunsch nach Natur und Sinnlichkeit in einer von Beton und Fortschritt dominierten, ja: vergewaltigen Landschaft.  Es ist ein Buch über Täuschung und Fake-Landschaften. Und es ist ein Buch über eine zweite Chance. Für Menschen und für Bäume.

Meine Besprechung zu „Forest“ ist in der Photonews erschienen und gibt es hier als PDF.

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Interview mit Alec Soth

Auf das Interview mit Alec Soth habe ich mich sehr gefreut – als wir uns dann auf der Paris Photo trafen, war es allerdings etwas … ungewöhnlich. Alec hatte zwar eine halbe Stunde Zeit, doch die verbrachten wir nicht irgendwo in einer ruhigen Ecke, sondern am Messestand seines Verlegers, wo er ununterbrochen Berge seines wiederaufgelegten Buches „Sleeping by the Mississippi“ signierte, während ich etwas eingeengt neben ihm saß. Ständig kamen Leute vorbei und unterbrachen uns, weil sie mit ihm reden, ihn fotografieren oder Komplimente loswerden wollten. Naja, dem Interview merkt man es hoffentlich nicht an.

Alec sprach mit mir über seine Mitgliedschaft bei Magnum, den großen Erfolg von eben „Sleeping by the Mississippi“, Roadtrips, seine Schüchternheit und seinen (vielleicht nicht immer nur guten) Einfluss auf die jüngere Fotografengeneration.

Das Interview ist in der ProfiFoto erschienen und gibt es hier als PDF.

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Der Traum vom eigenen Fotobuch

Fotobücher erleben seit mehr als zehn Jahren einen Boom. Die Zahl der Veröffentlichungen ist enorm gestiegen, ebenso die Zahl der Verlage. Auf Fotofestivals und Fotokunstmessen ist das Fotobuch mit Verkaufsständen von Verlagen und Händlern, Preisverleihungen und Signierstunden der Künstler längst ein fester Bestandteil. In Kassel, Wien und Istanbul haben sich sogar Festivals gegründet, die sich nur diesem Medium widmen.  Heute kann jeder Fotograf sein eigenes Buch veröffentlichen – und gefühlt muss er das auch, wenn er eine gewisse Anerkennung für seine Arbeit bekommen möchte.

Für das fotoMagazin habe ich Fotografen, Künstler und Verleger wie Frederik Busch, Klaus Kehrer, David Klammer, Juliane Herrmann, Rob Hornstra und Linn Phyllis Seeger nach ihren Erfahrungen beim Machen von Fotobüchern gefragt und bin auch auf die Vor- und Nachteile des Selfpublishings eingegangen. Den Artikel gibt es hier als PDF.

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Interview mit Txema Salvans

Für die ProfiFoto hatte ich die Gelgenheit, den spanischen Fotografen Txema Salvans zu interviewen und mit ihm über seine Bücher „The Waiting Game“ (erschienen bei Editorial RM) und „My Kingdom“ (erschienen bei MACK Books) zu sprechen. Wir haben das Interview in einem Seitenkorridor neben der VIP-Lounge im Grand Palais während der letztjährigen Paris Photo geführt und obwohl alles etwas hektisch schien, hat sich Txema viel Zeit genommen. Selten habe ich einen Fotografen erlebt, der so eng mit seiner Arbeit verbunden zu sein scheint und der gleichzeitig sehr genau weiß, was er da macht – emotional und politisch genauso wie moralisch und ästhetisch. Ich war sehr beeindruckt von seiner Sicht- und Arbeitsweise und es war mir eine Freude, mich mit ihm auszutauschen.

Das Interview findet ihr hier als PDF. Ich hoffe, ihr habt ähnlich viel Freude damit, wie ich es hatte.

Links: Txema Salvans, Editorial RM, MACK Books

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