Fotostadt Köln: DGPh

Die Deutsche Gesellschaft für Photographie, kurz DGPh, wurde von L. Fritz Gruber initiiert und von Kölns Oberbürgermeister Robert Görlinger 1951 gegründet. Heute zählt sie mit über 1000 berufenen Mitgliedern zu den wichtigsten Organisationen für Fotografie in Deutschland und vergibt unter anderem den Kulturpreis und den Dr.-Erich-Salomon-Preis.

Im Rahmen der Serie Fotostadt Köln des Kölner Stadt-Anzeiger stelle ich die Arbeit der DGPh vor.  Meinen Text gibt es hier als PDF.

Link: DGPh

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EJ Major im Forum für Fotografie

Was ist Liebe? Diese Frage hat die britische Fotografin Emily-Jane „EJ“ Major mehr als 7000 Menschen gestellt. Aber nicht im persönlichen Gespräch, sondern als künstlerische Postwurfsendung: Sie hat Postkarten produziert, sie in die Briefkästen von Unbekannten in ganz London geworfen und diese gebeten, den Satz „love is…“ nach Belieben fortzuführen und ihr die Karte zurückzusenden. Delikat: Zuvor hatte Major aus Bernardo Bertoluccis Skandalfilm „Der letzte Tango in Paris“ jede Sekunde einen Film-Still entnommen und diese auf die obere Hälfte der Postkarten geklebt. Alle Karten hintereinander ergeben also den gesamten Film, aber jeder Empfänger hat nur einen winzigen Teil des Streifens.

Das Forum für Fotografie zeigt nun in der Ausstellung “Spiel und Realität” erstmals die gesamte Serie mit insgesamt 451 Postkarten, aber auch andere Arbeiten wie “Shoulder to Shoulder” und “Marie Claire RIP” der 44-jährigen Britin.

Meine Besprechung aus dem Kölner Stadt-Anzeiger gibt es hier.

Link: Forum für Fotografie, EJ Major

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Alfredo Sarabia Fajardo jr. und Kuba

Gerade ist die Ausstellung “Cuba im Blick” in der Michael-Horbach-Stiftung zu Ende gegangen. Rund zwei Dutzend Fotografen aus den vergangenen 50 Jahren haben dort ihre Innensicht auf ihre Heimat Kuba präsentiert. Darunter befand sich auch Alfredo Sarabia Fajardo jr., der mit seiner Serie über den Nationalhelden, Poet und Schriftsteller José Marti vertreten war und der auch das Atelierstipendium der Michael-Horbach-Stiftung erhalten hat.

Für die taz habe ich ein Porträt über den erst 29-jährigen Fotografen und Universitätsprofessor Sarabia geschrieben – und mich dabei vor allem für seine Serie über den Friedhof Cementerio Cristóbal Colón in Havanna begeistert. Den Artikel findet ihr hier.

Link: Michael-Horbach-Stiftung

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Fotostadt Köln: Michael Horbach Stiftung

Die Serie zur Fotostadt Köln im Kölner Stadt-Anzeiger läuft weiter, heute ist mein Artikel über die Kunsträume der Michael Horbach Stiftung erschienen. Darin schilde ich die Geschichte und den Hintergrund der noch jungen Kölner Südstadt-Institution, berichte über die Ausstellungsschwerpunkte, den mit 10.000 Euro dotierten Fotopreis (den unter anderem Sebastião Salgado, Flor Garduño, Raul Cañibano und Bettina Flitner erhalten haben) und das Atelier-Stipendium (das unter anderem an die Fotografen Emiliano Fernández aus Argentinien und Alfredo Sarabia Fajardo jr. aus Kuba gegangen ist).

Meinen Artikel aus dem Ksta gibt es hier als PDF. Die aktuelle Ausstellung “Cuba im Blick” ist übrigens bis zum 11. Januar verlängert worden.

Link: Michael Horbach Stiftung

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“Find a fallen star” von Regine Petersen

Beim Deutschen Fotobuchpreis 2016 sind insgesamt 22 Bücher ausgezeichnet worden. Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Photographie stellt einige davon vor – unter anderem “Find a fallen star” von Regine Petersen (Kehrer Verlag, 49,90 Euro).

Ausgangspunkt für dieses dreiteilige Buch sind Meteoritenfälle in Deutschland, Indien und in den USA. Petersen besucht diese Orte, trifft Augenzeugen und erweitert ihre fotografisch-assoziativen Beobachtungen mit gefundenen Dokumenten und Interviews. So wie ein Meteorit Einblicke in die Zeit der Entstehung unseres Sonnensystems gewährt, ist jedes der drei Kapitel eine Bestandsaufnahme eines bestimmten Ortes zu einer bestimmten Zeit. Hierbei steht nicht die Aufklärung der Vorkommnisse im Vordergrund, sondern die Frage, wie Zeit, Erinnerung und Geschichtsschreibung funktionieren, und der Versuch, eine Verbindung zwischen dem Alltäglichen und dem Universellen herzustellen.

Meine Kurzvorstellung findet ihr hier.

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Mathias Braschler und Monika Fischer

Anlässlich der UN-Klimakonferenz COP 21 in Paris habe ich für die Tageszeitung Der Standard in Wien ein Porträt über das Fotografenpaar Monika Fischer und Mathias Braschler geschrieben.

Die beiden engagieren sich seit Jahren für den Klimaschutz und haben bereits zwei Porträtserien zu dem Thema gemacht. Für „The Human Face of Climate Change“ (als „Schicksale des Klimawandels“ ist es 2011 bei Hatje Cantz erschienen) haben sie Betroffene auf der ganzen Welt fotografiert und lassen sie in kurzen Statements zu Wort kommen, für “Act Now!” haben sie hingegen Prominente wie Richard Branson, Vivienne Westwood, Moby, Gisele Bündchen, Mark Ruffalo und Michael R. Bloomberg vor ihre Kamera bekommen.

Den Artikel gibt es hier als PDF.

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Fotostadt Köln: Galerie Lichtblick

Im Rahmen der Kölner Stadt-Anzeiger-Serie zur Fotostadt Köln habe ich Kölns älteste Fotoinstitution, die Galerie Lichtblick von Wolfgang Zurborn und Tina Schelhorn, besucht.

Nächstes Jahr feiert dieser ganz besondere Ort in der Steinbergerstraße seinen 30. Geburtstag. Mehr als 180 Ausstellungen haben in dieser Zeit hier stattgefunden – darunter auch die ersten Fotoausstellungen in Deutschland von Fotografen, die heute zu den ganz Großen gehören, wie zum Beispiel Bruce Gilden, Alex Webb, Boris Mikhailov, Jitka Hanzlová und Gundula Schulze Eldowy.

Mein Porträt über die Galerie Lichtblick gibt es hier als PDF.

Link: Galerie Lichtblick

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“Living With War” von Judith Joy Ross

Der Kölner Buchhandel Artbooksonline von Bernd Detsch und Herbert Leipelt hat einen eigenen Blog gestartet, in dem unterschiedliche Autoren Kunst- und Fotobücher vorstellen. Ich wurde als Gastautor eingeladen und habe mir “Living With War” von Judith Joy Ross ausgesucht – zum einen, weil Ross meiner Meinung nach in Deutschland noch viel zu unbekannt ist, zum anderen, weil gerade dieses Buch eine sehr konsequente und gelungene Zusammenfassung von drei Serien ist, die sich alle mit den Amerikanern und ihrem Verhältnis zu den von ihnen geführten Kriegen beschäftigt.

Meine Buchvorstellung findet ihr hier.

Link: Artbooksonline

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[7P] – [7] Orte [7] Prekäre Felder

Okay, der Titel des diesjährigen Fotofestivals Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg ist sperrig und gewöhnungsbedürftig: [7P] – [7] Orte [7] Prekäre Felder. Aber darüber sollte man hinweg sehen, denn was Kurator Urs Stahel in den sieben Ausstellungsorten in den drei Städten in den zwei Bundesländern auf die Beine gestellt hat, hat mich weitestgehend überzeugt und oft auch begeistert.

Meine Besprechung ist in Der Standard erschienen und gibt es hier als PDF. Das Festival selbst läuft noch bis zum 15. November.

Link: Fotofestival

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Zum Tod von Hilla Becher

Hilla Becher ist tot. Sie und ihr Mann Bernd Becher haben mit ihren Fotografien von Fachwerkhäusern, Bergwerken, Hüttenanlagen, Wassertürmen und anderen Industrieanlagen und ihrer berühmten Klasse an der Kunstakademie Düsseldorf die wohl einflussreichste Kunstrichtung aus Deutschland seit dem Bauhaus geprägt. Zu ihren Studenten gehörten unter anderem Stars wie Andreas Gursky, Thomas Ruff, Thomas Struth, Candida Höfer, Boris Becker, Axel Hütte, Elger Esser, Jörg Sasse, Laurenz Berges, Simone Nieweg und Petra Wunderlich.

Ich persönlich habe mich sehr lange sehr schwer mit ihren Arbeiten getan, aber im Laufe der Zeit habe ich einen großen Respekt vor ihrem Lebenswerk, vor ihrem Ehrgeiz und vor ihrer Konzentration auf das eine Thema entwickelt. Außerdem hatte ich das Glück, Hilla Becher mehrfach persönlich bei Veranstaltungen und Ausstellungen zu treffen und habe sie als sehr intelligente und reflektierte Gesprächspartnerin erlebt, die immer eine Bereicherung und Inspiration für mich war. Sie wird zweifelsohne eine Lücke hinterlassen.

Mein Nachruf auf Hilla Becher ist in Der Standard erschienen und gibt es hier als PDF.

Hilla Becher

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