Es begann mit dem vermeintlichen Paparazzi-Foto von Papst Franziskus in einem weißen Balenciaga-Daunenmantel, heute wird das Internet mit Bildern und Videos geflutet, die von KI-Bildgeneratoren erstellt werden. Das ist manchmal lustig, manchmal verstörend, vor allem aber gefährlich, weil es den Blick auf die Wirklichkeit verzerrt und die Glaubwürdigkeit echter Fotografie bedroht. Und es hat längst dazu geführt, dass wir auch echten Fotos misstrauen.
Im fotoMagazin haben wir unsere Titelgeschichte dem Thema KI-Bilder gewidmet und am Beispiel von gefakten Tierfotos, die uns die Heinz Sielmann Stiftung zur Verfügung gestellt hat, auf das Problem aufmerksam gemacht. Es ist aber grundsätzlich auf alle Bereiche, in denen mit Fotografien gearbeitet wird, übertragbar.
Den Artikel ist in Ausgabe 11/2025 erschienen und gibt es hier als PDF.
Link: Heinz Sielmann Stiftung
- fotoMagazin November 2025 mit dem Titelthema „KI-Bilder“
- Die charakteristische Federhaube des Wiedehopfs (l.) ist ausgeprägter und sein Schnabel länger, als es die KI darstellt (r.). Außerdem neigt KI zur Verniedlichung: Augen und Kopf sind im Verhältnis zum Körper zu groß geraten, und die Gefiederfarbe ist zu grell. Bilder: : © Thomas Hinsche / Matthias Neumann mit Midjourney
- Auch beim Feldhamster neigt die KI zur Verniedlichung. Zudem ähnelt die KI-Darstellung (r.) eher einem Goldhamster. Das echte Tier (l.) ist deutlich größer und massiger, und der Kopf ist länger. Die Unterseite ist bei Feldhamstern schwarz gefärbt, beim KI-Tier ist dort weißes Fell. Bilder © Kerstin Hinze / Matthias Neumann mit Midjourney