Der Amerikaner Larry Sultan (1946-2009) ist Fotografie-Fans in Deutschland am ehesten durch seine Serie „The Valley“ ein Begriff. 2004 als Buch erschienen zeigt er uns darin seinen Blick…
Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich schon einmal mit einer Fotoprojekt-Rezension Leser so dermaßen verärgert habe wie ich es nun mit „Purity“ von David Magnusson getan…
Die niederländische Fotografin Jacqueline Hassink beschäftigt sich viel mit der Identität von Räumen, die den meisten Menschen vorenthalten bleiben. In ihrer Serie „The Table of Power“ hat sie…
Sehen und gesehen werden – das scheint für viele Besucher das Credo des Wiener Opernballes zu sein. Doch was passiert, wenn die sorgsam arrangierte Schau der Eitelkeiten als…
Streng, seriell, sachlich, schwarzweiß – mit diesen vier S habe ich das Projekt „Die Berliner Mauer 1984 von Westen aus gesehen“ zusammengefasst und es damit zugleich als „typisch…
Die Arbeiten des Kanadiers Scott McFarland waren mir bislang völlig unbekannt – und ich muss sagen, dass sie mir auf den ersten Blick auch nicht wirklich zusagten: Sie…
Vanessa Winship zählt zu den großen Unbekannten in der Fotografie-Szene. In Deutschland und selbst in ihrer Heimat Großbritannien muss das Werk der 54-Jährigen erst noch entdeckt werden. Das…
Acht Jahre lang hat Julian Röder die Proteste während diverser G8-Gipfel begleitet und fotografiert. Angefangen hat alles 2001 in Genua. Damals gingen mehr als 300.000 Menschen auf die…
Eigentlich mochte ich „Stags, Hens and Bunnies“ von Dougie Wallace nicht besonders, als ich es zum ersten Mal durchgeblättert habe. Es war mir viel zu laut, vor allem…
Richard Avedon hat zahlreiche großartige Bücher in seinem Leben veröffentlicht. Zehn Jahre nach seinem Tod ist nun im Hirmer Verlag die erste deutschsprachige Publikation erschienen, die seine vier…
Peter Gransers neues Buch ist von der Stiftung Buchkunst zu einem der „fünf schönsten deutschen Bücher 2014“ gewählt worden. Aus gutem Grund: Die zurückhaltende Gestaltung erinnert an einen…
Im Juli und August habe ich für die Photoszene den Fotowettbewerb Chargesheimer Reloaded – Köln 5 Uhr 30 organisiert, bei dem die Kölner aufgefordert wurden, ihre menschenleere Stadt…
Der prächtige und mächtig schwere Bildband „An American Odyssey“ (Taschen, 612 Seiten, 150 Euro) zeigt eine Auswahl an farbigen Fotochromen und Phostint-Postkarten aus der Privatsammlung Marc Walters, die…
1970 veröffentlichte der Kölner Fotograf Chargesheimer sein letztes und berühmtestes Fotobuch: „Köln 5 Uhr 30“. Es zeigt seine Heimatstadt, wie man sie bis dahin noch nicht gesehen hatte:…
Am Freitag haben Markus Schaden, Oliver Rausch, Frank Dürrach, Wolfgang Zurborn und ich zum ersten Mal unser neues, gemeinsames Format Das Fotobuch Quartett vor etwa 60 geladenen Gästen…
Zwischen 1972 und 1988 hat Ute Mahler immer wieder ihre Kamera auf die Menschen um sie herum gerichtet. „Ich wollte herausfinden, wie sie das organisieren, ihr Leben miteinander.“…
In der zweiten Ausgabe des neuen Swiridoff-Magazins, das sich dem Schwerpunktthema Fotografie widmet, habe ich einen Artikel über Appropriation Art und Found Footage in der zeitgenössischen Fotografie geschrieben….
Beim Fotobook Festival in Kassel hatte mir Vitus Saloshanka erstmals von seiner Arbeit „High Hopes“ erzählt, mit dem er seit 2010 die Entwicklung im Vorfeld der Olympischen Winterspiele…
Heute und morgen findet in Wien das zweite ViennaPhotoBookFestival statt. Neben Vorträgen und Gesprächen von Rob Hornstra, Horacio Fernández, Irène Attinger, Josef Koudelka, Erik Kessels und Manfred Heiting…
Sechs Jahre lang hat Herlinde Koelbl die militärische Ausbildung in fast 30 Ländern beobachtet. Anhand der jeweiligen Schießziele zeigt sie uns die kulturellen Unterschiede. Wie sehen die Feindbilder…