2011 machten das Tōhoku-Erdbeben sowie der anschließende Tsunami und die Nuklearkatastrophe von Fukushima die Stadt Namie zur Sperrzone. Es ist auch die Heimat des Fotografen Toshiya Watanabe. Der kehrt seit dem immer wieder dorthin zurück und dokumentiert mit einer Mamiya-6-Mittelformatkamera den Verfall, aber auch den Wiederaufbau mit berührenden Vor-Nachher-Fotografien. Damit schafft er ein Langzeitwerk, das seinesgleichen sucht – einerseits sehr persönlich, andererseits universell gültig – und vor allem auch von hohem dokumentarischem und historischem Wert.

Meine Besprechung ist im fotoMagazin erschienen und gibt es hier als PDF.

Links: Toshiya Watanabe