{"id":9002,"date":"2012-06-26T14:25:00","date_gmt":"2012-06-26T12:25:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/?p=9002"},"modified":"2019-03-25T23:30:34","modified_gmt":"2019-03-25T22:30:34","slug":"das-fotobuch-als-sammelobjekt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/das-fotobuch-als-sammelobjekt\/","title":{"rendered":"Das Fotobuch als Sammelobjekt"},"content":{"rendered":"<p>Im Artnet-Magazin ist heute mein umfangreicher <a href=\"http:\/\/www.artnet.de\/magazine\/das-fotobuch-als-sammelobjekt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Artikel<\/a> &#8222;Zwischen Boom und Krise &#8211; Das Fotobuch als Sammelobjekt&#8220; erschienen. Darin geht es um eine kleine Bestandsaufnahme, die Entwicklung in den vergangenen Jahren und eine Aussicht auf die nahe Zukunft. Daf\u00fcr habe ich verschiedene Verleger wie <strong>Klaus Kehrer<\/strong>, <strong>Gerhard Steidl<\/strong> und <strong>Lothar Schirmer<\/strong> sowie Hatje Cantz-Programmleiter <strong>Markus Hartmann<\/strong> nach ihren Erfahrungen befragt. Anlass f\u00fcr diesen Artikel war allerdings ein ausf\u00fchrliches Interview, das ich mit <strong>Markus Schaden<\/strong> gef\u00fchrt habe und das in zwei Tagen in der neuen Ausgabe der Photonews erscheinen wird.<\/p>\n<p>&#8222;Zwischen Boom und Krise&#8220; wird wohl \u00fcbrigens mein letzter Beitrag sein, der im Artnet-Magazin ver\u00f6ffentlicht wurde &#8211; ich habe gestern erfahren, dass das Magazin noch diesen Monat komplett eingestellt werden soll. Diese pl\u00f6tzliche Entscheidung \u00fcberrascht mich sehr und macht mich fassungslos. Alles weitere werden die n\u00e4chsten Tage und Wochen zeigen.<\/p>\n<p><em>Nachtrag: Weil das Artnet-Magazin leider nicht mehr existiert, gibt es meinen Artikel nun hier. Viel Vergn\u00fcgen.<\/em><\/p>\n<div id=\"attachment_9010\" style=\"width: 760px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9010\" class=\"wp-image-9010\" src=\"https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Fotob\u00fccher-02.jpg\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"527\" srcset=\"https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Fotob\u00fccher-02.jpg 900w, https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Fotob\u00fccher-02-200x140.jpg 200w, https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Fotob\u00fccher-02-400x280.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><p id=\"caption-attachment-9010\" class=\"wp-caption-text\">Fotob\u00fccher, wohin das Auge schaut<\/p><\/div>\n<h1>Zwischen Boom und Krise<\/h1>\n<h2>Das Fotobuch als Sammlerobjekt<\/h2>\n<p class=\"western\">Das Fotobuch boomt. Am deutlichsten l\u00e4sst sich das wohl an der enorm gestiegenen Anzahl der Neuerscheinungen ablesen. Hat beispielsweise der <strong>Kehrer-Verlag<\/strong> Ende der 1990er Jahre h\u00f6chstens zehn Titel im Jahr ver\u00f6ffentlicht, sind es heute 50. \u00c4hnliche Zahlen nennt auch Programmleiter <strong>Markus Hartmann<\/strong> vom Hatje Cantz Verlag. Und Gerhard Steidl, der 1995 mit vier Fotob\u00fcchern angefangen hat, ist heute mit 200 Neuerscheinungen im Jahr l\u00e4ngst zum internationalen Branchenprimus angewachsen.<\/p>\n<p class=\"western\">Diese Entwicklung geht Hand in Hand mit der gesteigerten \u00f6ffentlichen Aufmerksamkeit des Mediums: Wurden Fotob\u00fccher in den vergangenen Jahrzehnten genauso wie andere Formen des Kunstbuches meist als Coffee Table Books zur Dekoration der edlen Hotel-Lounge oder des Zahnarzt-Wartezimmers eingesetzt, \u00fcber die zu sprechen sich meist jedoch nicht lohnte, gelten sie heute als eigenst\u00e4ndiges Werk eines Fotografen, das dem einzelnen Abzug oder der geh\u00e4ngten Museumsausstellung eine wahrlich gewichtige Position gegen\u00fcberstellt &#8211; schlie\u00dflich sind gerade Fotob\u00fccher mit ihre M\u00f6glichkeit, komplexe Geschichten zu erz\u00e4hlen und Zusammenh\u00e4nge herzustellen, f\u00fcr eine intensive Auseinandersetzung mit dem Medium Fotografie nicht nur pr\u00e4destiniert, sondern geradezu unersetzbar.<\/p>\n<p class=\"western\">Ein weiterer, wenn nicht sogar der wichtigste Vorteil: Im Gegensatz zum Abzug sind Fotob\u00fccher meistens f\u00fcr 30 bis 60 Euro zu haben. Wobei die Betonung auf \u201emeistens\u201c liegt, denn das gesteigerte Interesse an dem Medium hat auch dazu gef\u00fchrt, dass sich das Fotobuch zum beliebten Objekt bei Sammlern entwickelt hat &#8211; nicht selten werden B\u00fccher heute f\u00fcr mehrere Hundert Euro und manchmal sogar f\u00fcr vierstellige Summen angeboten.<\/p>\n<p class=\"western\">Verantwortlich f\u00fcr diese Entwicklung werden meist die B\u00fccher gemacht, die die Geschichte der Fotob\u00fccher auf ganz spezielle Art reflektiert und zusammengetragen haben. Allen voran nat\u00fcrlich <strong>Martin Parrs<\/strong> und <strong>Gerry Badgers<\/strong> zweib\u00e4ndiges \u201eThe Photobook: A History\u201c. Die beiden W\u00e4lzer aus den Jahren 2004 und 2006 sollen eine Gesamtauflage von 60.000 Exemplare bereits \u00fcberschritten haben und gelten heute als Standardwerk zum Thema Fotobuch &#8211; und manchmal eben auch als Kanon und Bestellkatalog f\u00fcr neue Sammler. Denn ein h\u00e4ufig zu beobachtendes Ph\u00e4nomen war und ist, dass B\u00fccher, die in \u201eThe Photobook: A History\u201c erw\u00e4hnt werden, pl\u00f6tzlich stark nachgefragt werden und die Preise im Antiquariat in die H\u00f6he schossen.<\/p>\n<p class=\"western\">\u00dcberhaupt scheint sich besonders Martin Parr zu einem herbeigesehnten Guru der internationalen Fotobuchszene entwickelt zu haben: Wenn der bekannte Magnum-Fotograf und Fotobuchsammler ein Buch bespricht oder es in irgendwelche Bestenlisten aufnimmt, spielt der Markt verr\u00fcckt. Popul\u00e4res Beispiel ist <strong>Dirk Alvermanns<\/strong> in Kupferstich hergestelltes Erstlingswerk \u201eAlgerien\u201c aus dem Jahr 1960. Der Sammler und Autor des Buches \u201eDeutschland im Fotobuch\u201c, <strong>Thomas Wiegand<\/strong>, hat beobachtet, dass das Buch bis vor wenigen Jahren noch f\u00fcr zehn Euro angeboten wurde. Nachdem Martin Parr in einem Zeitschriftenbeitrag \u00f6ffentlich dar\u00fcber nachdachte, \u201eAlgerien\u201c in einem geplanten dritten Band von \u201eThe Photobook: A History\u201c aufzunehmen, kostete es pl\u00f6tzlich 700 Euro. \u201eUnd das bei einer Erstauflage von angeblich 30.000 St\u00fcck!\u201c, wie Wiegand in einem Interview mit der Zeitschrift European Photography kommentierte.<\/p>\n<p class=\"western\">Der Erfolg der Fotob\u00fccher \u00fcber Fotob\u00fccher und der enorme Einfluss von Multiplikatoren wie Martin Parr verdeutlicht zwei Dinge ganz besonders: Zum einen besteht ein gro\u00dfes Interesse am Medium Fotobuch, zum anderen herrscht aber auch eine sehr gro\u00dfe Verunsicherung dar\u00fcber, welche B\u00fccher denn nun gut und wichtig und somit sammelnswert sind \u2013 und welche eben nicht. Dem noch jungen Fotobuchmarkt fehlt es offensichtlich an geeigneten Kriterien, die sich erst langsam herauszukristallisieren scheinen. Als Hilfsmittel dienen beispielsweise auch Messen, Festivals und nat\u00fcrlich Auszeichnungen wie der Deutsche Fotobuchpreis des B\u00f6rsenvereins des Deutschen Buchhandels oder der International Photobook Award des Fotobuch-Festivals in Kassel. Solche Kriterien werden in der Kunstwelt ja ebenfalls gerne bei der Entscheidung von K\u00e4ufern und Sammlern bem\u00fcht \u2013 in der Fotobuchszene scheint sich diese Entwicklung jedoch auf wenige Jahre und wenige \u201eEntscheidungstr\u00e4ger\u201c zu konzentrieren.<\/p>\n<p class=\"western\">Erschwert wird das Ganze zudem durch die bereits erw\u00e4hnte, ungeheure Anzahl an Neuerscheinungen der Verlage, die zudem erg\u00e4nzt wird durch zahlreiche Fotob\u00fccher, die Fotografen in Eigenregie ver\u00f6ffentlichen. Denn dass es noch nie so viele Fotob\u00fccher wie heute gab, liegt auch daran, dass es noch nie so einfach war, sie herzustellen. Das bedeutet nicht zwangsl\u00e4ufig, dass sie immer gut sind. Der Digitaldruck hat die Produktion vereinfacht und verbilligt und somit kleine Auflagen von 30 bis 300 Exemplaren \u00fcberhaupt erst erm\u00f6glicht, er hat aber auch zu einem Einheitslook des Mediums gef\u00fchrt.<\/p>\n<p class=\"western\">Deswegen sind zurzeit zwei entgegengesetzte Trends zu beobachten: W\u00e4hrend etablierte Verlage wie Kehrer und Steidl sowie engagierte Fotografen bem\u00fcht sind, ihre B\u00fccher noch individueller zu gestalten, indem sie besondere Papiere ausw\u00e4hlen, mit den Formaten und Gr\u00f6\u00dfen spielen und viel Wert auf Layout und Typographie legen, wird der Markt gleichzeitig von bestenfalls mittelm\u00e4\u00dfigen B\u00fcchern geradezu \u00fcberschwemmt \u2013 einfach nur deshalb, weil es heute m\u00f6glich ist. Inhaltlich haben sie hingegen nicht immer viel zu bieten: Es reicht eben nicht, Fotos in ein Layoutprogramm zu laden und es anschlie\u00dfend in die Online-Druckerei zu schicken wie es auch Eheleute mit ihren Hochzeitsfotos tun.<\/p>\n<p class=\"western\">Nat\u00fcrlich gibt es auch Gegenbeispiele wie <strong>Rob Hornstra<\/strong>. Der 37-j\u00e4hrige Niederl\u00e4nder hat bereits mehrere B\u00fccher in Eigenregie ver\u00f6ffentlicht \u2013 von der eigenen, l\u00e4ngst vergriffenen Abschlussarbeit \u201eCommunism &amp; Cowgirls\u201c bis zu den zahlreichen B\u00fcchern, die im Rahmen des f\u00fcnfj\u00e4hrigen \u201eThe Sochi Project\u201c erschienen sind und auch noch erscheinen werden. Hornstra spielt dabei mit den M\u00f6glichkeiten des Mediums, ohne dass es wie eine Spielerei aussieht &#8211; jedes Buch wird individuell gestaltet und hochwertig produziert. Finanziert wird das Projekt zudem \u00fcber ein eigenes Crowdfunding-Modell.<\/p>\n<p class=\"western\">Dass Hornstra auch gleich den Vertrieb \u00fcbernommen hat, ist eine weitere Entwicklung der vergangenen Jahre. Anstatt Absage um Absage zu kassieren und dem Verlag am Ende doch einen Druckkostenzuschuss in H\u00f6he von 10.000 bis 20.000 Euro beizusteuern, produzieren viele Fotografen ihre B\u00fccher direkt selbst und vertreiben sie \u00fcber ihre eigene Homepage. Einfache Zahlungsmodelle wie Paypal unterst\u00fctzen diese Entwicklung, und wer gut vernetzt ist, kann mit einem gewissen Mindestabsatz seines Buches rechnen. W\u00fcrde man dieses Modell auf den Kunstmarkt \u00fcbertragen, w\u00fcrde das bedeuten, dass K\u00fcnstler zuk\u00fcnftig ohne Galeristen ausk\u00e4men.<\/p>\n<p class=\"western\">Zusammen mit dem Trend, dass Verlage verst\u00e4rkt ihre eigenen St\u00e4nde auf Messen aufbauen, und der weiter wachsenden Bedeutung des Online-Riesen Amazon hat dies nat\u00fcrlich massive Folgen f\u00fcr den Buchhandel. Erst vor wenigen Wochen hat <strong>Markus Schaden<\/strong> bekannt gegeben, dass er sein Ladengesch\u00e4ft schlie\u00dft \u2013 dabei z\u00e4hlt der K\u00f6lner zu den wichtigsten Fotobuchh\u00e4ndlern und -experten weltweit. Doch die massiven Ver\u00e4nderungen im Vertrieb haben ihm ein wirtschaftliches Arbeiten unm\u00f6glich gemacht \u2013 was absurd ist, denn das Medium Fotobuch selbst hat nie besser dagestanden als heute. Deshalb spricht Schaden auch aktuell von \u201eder hybriden Phase zwischen Boom und Krise\u201c.<\/p>\n<p class=\"western\">Der entscheidende Punkt f\u00fcr ihn sei die Frage, wie man mehr Menschen f\u00fcr das Fotobuch begeistern k\u00f6nne \u2013 denn es werden heute zwar deutlich mehr B\u00fccher verlegt als noch vor 15 Jahren, die Zahl der Fotobuchk\u00e4ufer sei jedoch l\u00e4ngst nicht im gleichen Ma\u00dfe gestiegen. \u201eMan redet in der Branche von weltweit rund 20.000 Menschen, die regelm\u00e4\u00dfig Fotob\u00fccher kaufen\u201c, erkl\u00e4rt Schaden. Die finanzstarken Sammler, die 5.000 oder 10.000 B\u00fccher ihr eigen nenne, bilden dabei nat\u00fcrlich eher die Minderheit. Das Gros d\u00fcrfte wohl eher \u00fcber ein monatliches Budget von 50 oder 100 Euro verf\u00fcgen. Diese Zahl m\u00fcsse dringend gesteigert werden, so Schaden, doch das Problem sei, dass viele gute Fotob\u00fccher viel zu schnell ausverkauft seien und Verlage sich scheuen, diese nachzudrucken. Das f\u00fchre dann zu der absurden Situation, dass der 46-J\u00e4hrige Neukunden, die sich f\u00fcr das Medium interessieren und die die besten zehn B\u00fccher der letzten f\u00fcnf Jahre kaufen wollen, meist sagen muss: \u201eSorry, aber ich habe sie nicht mehr. Die sind vergriffen. Und wenn ich Ihnen eine Liste mache, dann m\u00fcssten Sie f\u00fcr die B\u00fccher mindestens 1500 Euro hinlegen.\u201c<\/p>\n<p class=\"western\">Die n\u00e4chste Generation werde also nicht mehr bedient, so Schaden. \u201eAber das ist absurd. Stell dir mal vor, alle Platten von <strong>Miles Davis<\/strong> w\u00e4ren ausverkauft und nur, wer die Vinyl hat, kann sie h\u00f6ren. Die anderen m\u00fcssen warten, dass es vielleicht mal im Radio l\u00e4uft. Das h\u00e4tte dann den gleichen Effekt, als wenn man bei einem Freund im B\u00fccherregal &#8218;Sleeping by the Mississippi&#8216; von <strong>Alec Soth<\/strong> entdeckt.\u201c Das Buch ist erstmals 2004 bei Steidl erschienen und gilt bereits heute als Klassiker, der zweimal nachgedruckt wurde. Auch die dritte Auflage ist mittlerweile nicht unter 300 Euro zu haben, und Alec Soths Blog \u201eLittle Brown Mushroom\u201c entwickelt sich gerade selbst zu einem wichtigen Multiplikator in der Fotobuchszene.<\/p>\n<p class=\"western\">Als L\u00f6sung f\u00fcr dieses Problem dr\u00e4nge sich laut Schaden eine digitale Variante des Fotobuches, also das eBook, geradezu auf. Nicht als Ersatz f\u00fcr ein richtiges Fotobuch, das sei klar. Aber als M\u00f6glichkeit, vergriffene Klassiker \u00fcberhaupt wieder \u201esichtbar\u201c zu machen \u2013 schlie\u00dflich rede man in der Branche oftmals \u00fcber B\u00fccher, die man niemals zuvor gesehen habe, weil es sie schlichtweg nicht mehr gibt. Diese Form w\u00fcrde sich f\u00fcr alle anbieten, die mit dem Medium arbeiten, das gedruckte Buch aber nicht zwangsl\u00e4ufig besitzen m\u00fcssen \u2013 also Journalisten, Professoren, Studenten und Einsteiger mit geringem Budget, die sich das Buch erst einmal anschauen wollen, bevor sie viel Geld f\u00fcr die gedruckte Version ausgeben. Dieses Produkt h\u00e4tte auch Vorteile f\u00fcr den heute schwierigen Vertrieb, da es keine Lagerkosten verursache und \u00fcberall hin versendet werden k\u00f6nne \u2013 schlie\u00dflich sei der Fotobuchmarkt zunehmend international und B\u00fccher m\u00fcssten in der Regel nicht \u00fcbersetzt werden. Das best\u00e4tigt auch <strong>Gerhard Steidl<\/strong>. \u201eDer Vertrieb hat sich drastisch ver\u00e4ndert. Fr\u00fcher haben wir haupts\u00e4chlich in Deutschland, England und Frankreich verkauft, heute geht je ein Drittel der Auflage nach Europa, Amerika und Asien.<\/p>\n<p class=\"western\">Ganz so optimistisch wie Markus Schaden sehen die Verleger die Zukunft des eBooks jedoch noch nicht. Zwar habe man sich sowohl bei <strong>Hatje Cantz<\/strong> als auch bei Kehrer erste Gedanken zu dem Thema gemacht und man wolle das eBook auch bald angehen, <strong>Lothar Schirmer<\/strong> von <strong>Schirmer\/Mosel<\/strong> und Gerhard Steidl schlie\u00dfen eBook-Versionen ihrer B\u00fccher jedoch kategorisch aus. \u201eEs gibt schlie\u00dflich Menschen, die mit ihren B\u00fcchern leben wollen\u201c, sagt Steidl.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Artnet-Magazin ist heute mein umfangreicher Artikel &#8222;Zwischen Boom und Krise &#8211; Das Fotobuch als Sammelobjekt&#8220; erschienen. 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