{"id":7105,"date":"2011-10-10T15:14:22","date_gmt":"2011-10-10T14:14:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/?p=7105"},"modified":"2019-03-28T12:23:25","modified_gmt":"2019-03-28T11:23:25","slug":"interview-mit-kotaro-iizawa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/interview-mit-kotaro-iizawa\/","title":{"rendered":"Interview mit Kotaro Iizawa"},"content":{"rendered":"<p>Gerade ist im Artnet Magazin mein Interview mit dem japanischen Fotografieexperten <strong>Kotaro Iizawa<\/strong> erschienen. In dem Gespr\u00e4ch, das wir vor zwei Wochen anl\u00e4sslich seines Vortrages &#8222;Eine Perspektive auf die zeitgen\u00f6ssische japanische Photographie&#8220; in K\u00f6ln gef\u00fchrt haben, geht es viel um die Unterschiede zwischen westlichen und japanischen Fotografen, deutsche Einfl\u00fcsse und nat\u00fcrlich die Besonderheit des Fotobuches in der japanischen Fotografie.<\/p>\n<p>Das gesamte Interview gibt es <a href=\"http:\/\/www.artnet.de\/magazine\/interview-mit-kotaro-iizawa\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier<\/a>.<\/p>\n<p><em>Nachtrag: Weil das Artnet-Magazin leider nicht mehr existiert, gibt es meinen Artikel nun hier. Viel Vergn\u00fcgen.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Japanische Fotob\u00fccher sind wie Romane<\/h1>\n<p><em>Kotaro Iizawa geh\u00f6rt zu den renommiertesten japanischen Kunstkritikern und Fotografiehistorikern. Geboren 1954, studierte er Fotografie an der Nihon-Universit\u00e4t und promovierte 1984 an der Universit\u00e4t Tsukuba. Zahlreiche wichtige Buchpublikationen zur japanischen Fotografie wurden von ihm verfasst und herausgegeben \u2013 unter anderem pr\u00e4gte er den Begriff \u201eonnanoko shashinka\u201c, der grob \u00fcbersetzt als \u201eGirly Photography\u201c eine popul\u00e4re Fotografierichtung seit den 1990er Jahren in Japan beschrieb, in der Fotografinnen ihren Alltag mit sehr subjektiven Bildern festhielten. Im Rahmen der Ausstellung \u201eCrown on the Earth\u201c mit Arbeiten von Ken Kitano, Kazutoshi Yoshimura, Naoki Ishikawa, Takayuki Maekawa, Toshihiro Yashiro, Yasuhiro Ogawa und Shintaro Sato im Japanisch-Deutschen-Zentrum Berlin besuchte Iizawa Deutschland und hielt einen Vortrag mit dem Titel \u201eEine Perspektive auf die zeitgen\u00f6ssische japanische Photographie\u201c. Artnet sprach mit ihm in K\u00f6ln.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Herr Iizawa, in Berlin findet die Ausstellung \u201eCrown on the earth\u201c der Japanischen Gesellschaft f\u00fcr Photographie statt. Die meisten der Fotografen sind in Deutschland v\u00f6llig unbekannt. Was ist das besondere an ihren Arbeiten?<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: medium;\">Es sind die Preistr\u00e4ger des Newcomer\u2019s Award von 2007 bis 2009. Diesen Preis vergibt der Dachverband der Fotografen, die Japanische Gesellschaft f\u00fcr Photographie, bereits seit 1957. Jeder Wettbewerb ist anders, weil die Jury immer anders zusammengesetzt ist. Das Thema ist dabei offen.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: medium;\">Die meisten Fotografen sind zwischen 30 und 40 Jahre alt. An ihnen kann man den aktuellen Ausdrucksstandard in der japanischen Fotografie ablesen.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Wie genau sieht dieser Ausdruck aus?<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: medium;\">Er ist sehr breit. Es gibt journalistische Arbeiten wie in den 1960er und 70er Jahren, aber auch neue Tendenzen.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>K\u00f6nnen Sie etwas zu diesen neuen Tendenzen sagen?<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: medium;\">Ende der 80er Jahre wurde in Japan die Fotografie als Kunst anerkannt und wird seit dem auch in Museen gezeigt. Mitte der 1990er Jahre wurde in Tokyo auch ein eigenes Fotomuseum er\u00f6ffnet. Bis dahin waren Printmedien der einzige Spielplatz f\u00fcr Fotografien in Japan. Aktuelle, junge Fotografen wie beispielsweise Ken Kitano und Toshihiro Yashiro h\u00e4ngen ihre Werke nun aber eher in Museen oder Galerien.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Da Sie es gerade ansprechen: Der Stellenwert des Fotobuches ist in Japan ein ganz anderer als hier. Bei Rinko Kawauchi, die bereits zw\u00f6lf B\u00fccher ver\u00f6ffentlicht hat, habe ich h\u00e4ufig das Gef\u00fchl, dass ihre Arbeiten in B\u00fcchern besser funktionieren als der Abzug an der Wand. F\u00fcr deutsche Fotografen ist ein Buch hingegen immer etwas ganz besonderes \u2013 man macht erst einige Ausstellungen und dann ein Buch. Bei japanischen Fotografen ist es umgekehrt.<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: medium;\">Das Ausstellen in Galerien hat an der gro\u00dfen Bedeutung des Fotobuches nichts ge\u00e4ndert. Japaner ver\u00f6ffentlichen Fotob\u00e4nder mit Leidenschaft &#8211; das ist immer noch besonders wichtig. Die Fotografen, die in den 70er und 80er Jahren ihre Karriere gestartet haben, sind immer noch eher auf Fotob\u00fccher fixiert und nicht unbedingt auf Ausstellungen. Daido Moriyama und <\/span>Nobuyoshi <span style=\"font-size: medium;\">Araki haben zum Beispiel trotz ihrer Bekanntheit auch in Deutschland noch immer den Fokus auf den B\u00fcchern.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>F\u00fcr mich ist japanische Fotografie sehr viel pers\u00f6nlicher und poetischer, emotionaler und subjektiver als westliche Fotografie.<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: medium;\">Eine Besonderheit der japanischen Fotografie ist die \u00c4hnlichkeit zum Haiku, der kurzen Gedichtform. Sie handeln meist von allt\u00e4glichen, kleinen Dingen. Das kann man besonders stark bei Rinko Kawauchi sehen.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Deutsche Fotografen machen das selten. Und wenn sie es machen, sind sie meist nicht sonderlich ber\u00fchmt.<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: medium;\">Da stimme ich Ihnen zu. <\/span><span style=\"font-size: medium;\"><i>(lacht)<\/i><\/span><span style=\"font-size: medium;\"> Leider sind nicht viele Fotografen mit diesem Haiku-Sinn ausgestattet. In der aktuellen Ausstellungen <\/span><span style=\"font-size: medium;\">\u201eCrown on the Earth\u201c <\/span><span style=\"font-size: medium;\">finden sie \u00fcbrigens auch nicht so viele Haiku-Fotografen, aber 2010 und 2011 wurden Aya Fujioka und Toshiya Murakoshi, also Fotografen mit diesem speziellen Gesp\u00fcr, ausgew\u00e4hlt.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Also ist sie nach wie vor ein wichtiger Bestandteil der japanischen Fotografie?<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: medium;\">Ja, absolut. Ab den 1960er und 70er Jahren haben Leute wie <\/span><span style=\"font-size: medium;\">Nobuyoshi <\/span><span style=\"font-size: medium;\">Araki und Masahisa Fukase die Ich-Fotografie hervorgebracht. Sie behandelt das eigene Ich und die eigene Umgebung. Es ist ausf\u00fchrlich wie eine Tagebuch-Fotografie. Dort kann man die Haiku-Tendenz ebenfalls sehen.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Es gab auch eine Tendenz der Ich-Fotografie bei jungen Fotografinnen wie Hiromix und Ninagawa, die sogenannte \u201eGirly Photography\u201c.<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: medium;\">Das ist eine sehr gro\u00dfe Str\u00f6mung, ja.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Gibt es sie noch?<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: medium;\">In den 90er Jahren waren Fotografinnen sehr selten und sie waren etwas Besonderes, aber mittlerweile ist es eher normal geworden, so dass diese \u201eGirly-Fotografie\u201c nicht mehr so aktuell ist. Weibliche Fotografinnen geh\u00f6ren heute einfach dazu.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Gibt es einen westlichen Einfluss auf die japanische Fotografie?<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: medium;\">Der deutsche Einfluss war vor allem vor dem Zweiten Weltkrieg sehr stark.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>August Sander also?<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: medium;\">Ja, August Sander, die Neue Sachlichkeit und der Bauhaus. Die internationale Ausstellung \u201eFilm und Foto\u201c von 1929 in Stuttgart kam 1931 auch nach Japan. Sie hatte einen sehr starken Einfluss. Nach dem Weltkrieg kam es nicht mehr zu einem gro\u00dfen Austausch zwischen Deutschland und Japan.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Spielt die D\u00fcsseldorfer Fotoschule von Bernd Becher keine Rolle?<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: medium;\">Doch, aber keine besonders gro\u00dfe. Am deutlichsten kann man es vielleicht bei Naoya Hatakeyama sehen.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Welche westlichen Fotografen interessieren Sie pers\u00f6nlich?<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: medium;\">Von den deutschen finde ich Wolfgang Tillmans sehr interessant. Seine stilistische Vielfalt hat viele Gemeinsamkeiten mit der japanischer Fotografie. Von August Sander fand ich die Landschaftsfotografien auch sehr interessant \u2013 sonst verbindet man mit ihm ja eher die Portr\u00e4ts.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Und Nicht-Deutsche?<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: medium;\">Diane Arbus. 1973 habe ich ihre Ausstellung in Tokyo gesehen und war fasziniert.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Woher kommt es, dass in Japan so viele Fotob\u00fccher gekauft werden. <\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: medium;\">Japaner m\u00f6gen es, Fotob\u00fccher zu publizieren und zu kaufen. Es gibt eine sehr lange Tradition, die noch aus der Edo-Zeit, also vor 1800, stammt. Damals gab es die <\/span><span style=\"font-size: medium;\">Ukiyo-e, die farbigen Druckgrafiken, die sehr popul\u00e4r waren und die in gewisser Weise mit Fotografie zu vergleichen waren. Fotob\u00fccher sind dennoch eine sehr besondere Art der Publikation, weil sie h\u00e4ufig sehr viele Geschichten miteinander verflechten und entsprechend komplex sind. Ein einzelnes Foto kann verschiedene Bedeutungen haben. Diese stilistische Art wurde vor allem in den 70er Jahren entwickelt.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>In Deutschland hat das Fotobuch hingegen kaum eine Relevanz.<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: medium;\">In Deutschland wird das Fotobuch wie ein Katalog angesehen. In Japan ist es ein Roman.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Fotografieren japanische B\u00fcrger dann eigentlich auch anders als westliche B\u00fcrger?<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: medium;\">(\u00fcberlegt) Es gibt bei den Fotos selbst vielleicht gar nicht so gro\u00dfe Unterschiede, aber Japaner lieben es einfach, eine Kamera in der Hand zu halten und zu fotografieren. Das war schon vor dem Zweiten Weltkrieg so, aber aktuelle Entwicklungen wie Handykameras beschleunigen dies noch zus\u00e4tzlich. <\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 100%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-7105 gallery-columns-1 gallery-size-large'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"620\" height=\"775\" src=\"https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Iizawa.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-7111\" srcset=\"https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Iizawa.jpg 720w, https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Iizawa-120x150.jpg 120w, https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Iizawa-320x400.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-7111'>\n\t\t\t\tKotaro Iizawa in K\u00f6ln \u00a9 Damian Zimmermann\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"368\" height=\"480\" src=\"https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/fotobuch-ISHIKAWA-Naoki.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-7121\" srcset=\"https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/fotobuch-ISHIKAWA-Naoki.jpg 368w, https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/fotobuch-ISHIKAWA-Naoki-115x150.jpg 115w, https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/fotobuch-ISHIKAWA-Naoki-306x400.jpg 306w\" sizes=\"auto, (max-width: 368px) 100vw, 368px\" \/>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-7121'>\n\t\t\t\tIshikawa Naoki Cover: \u201eVernacular\u201c, 2008 \u00a9 Ishikawa Naoki\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"560\" height=\"447\" src=\"https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/SATO-Shintaro.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-7114\" srcset=\"https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/SATO-Shintaro.jpg 560w, https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/SATO-Shintaro-187x150.jpg 187w, https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/SATO-Shintaro-400x319.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 560px) 100vw, 560px\" \/>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-7114'>\n\t\t\t\tShintaro Sato Yahiro Sumida-ku Tokyo (aus der Serie \u201eTokyo twilight zone\u201c), 2004 \u00a9 Shintaro Sato\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gerade ist im Artnet Magazin mein Interview mit dem japanischen Fotografieexperten Kotaro Iizawa erschienen. 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