{"id":5213,"date":"2011-03-03T20:00:19","date_gmt":"2011-03-03T19:00:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/?p=5213"},"modified":"2019-03-29T15:24:35","modified_gmt":"2019-03-29T14:24:35","slug":"thomas-struth-fotografien-1978-bis-2010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/thomas-struth-fotografien-1978-bis-2010\/","title":{"rendered":"Thomas Struth: Fotografien 1978 bis 2010"},"content":{"rendered":"<p>Im <strong>K20<\/strong> der <strong>Kunstsammlung NRW<\/strong> in D\u00fcsseldorf wurde Ende vergangener Woche die gro\u00dfe Retrospektive von <strong>Thomas Struth<\/strong> er\u00f6ffnet. Mehr als 100 Arbeiten aus drei Jahrzehnten sind in zwei Hallen zu sehen &#8211; darunter nat\u00fcrlich seine Museumsfotografien und die Familienportr\u00e4ts, aber auch seine Werkgruppe &#8222;Paradise&#8220; mit den Dschungelbildern, alte und neuere Stra\u00dfenansichten, die Reihen &#8222;<span id=\"search\">Unconscious Places&#8220;<\/span> und &#8222;Kultst\u00e4tten&#8220; sowie seine aktuelle Serie, f\u00fcr die er sich technologischen Sujets und der Visualisierung des Fortschrittsgedankens widmet.<\/p>\n<p>Meine ausf\u00fchrliche Besprechung k\u00f6nnt ihr bei Artnet <a href=\"http:\/\/www.artnet.de\/magazine\/thomas-struth-im-k20-dusseldorf\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">nachlesen<\/a>.<\/p>\n<p><em>Nachtrag: Weil das Artnet-Magazin leider nicht mehr existiert, gibt es meinen Artikel nun hier. Viel Vergn\u00fcgen.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1 class=\"western\">Der Gestaltungsverweigerer<\/h1>\n<p class=\"western\">Die Fotografien von Thomas Struth wurden bereits in namhaften Museen und Galerien gezeigt, 1992 nahm er an der documenta IX in Kassel teil und stellte als erster lebender K\u00fcnstler \u00fcberhaupt im Prado in Madrid aus. Allein: In D\u00fcsseldorf hatte Struth noch keine Ausstellung \u2013 was umso erstaunlicher ist, da er nicht nur hier lebt, sondern auch Student in der legend\u00e4ren Fotoklasse von Bernd Becher an der D\u00fcsseldorfer Kunstakademie war. Dass seine Retrospektive nun ausgerechnet im K20 ausgestellt wird, sei f\u00fcr ihn deshalb auch \u201eein ganz spezielles Gef\u00fchl.\u201c<\/p>\n<p class=\"western\">Dieses \u201espezielle Gef\u00fchl\u201c hatten wohl auch zahlreiche Kunstinteressierte, was zumindest den riesigen Andrang zur Er\u00f6ffnung erkl\u00e4ren w\u00fcrde. Zu Beginn war es so voll, dass rund 100 Besucher eine Viertelstunde lang drau\u00dfen in der K\u00e4lte auf Einlass warten mussten. Der Name \u201eThomas Struth\u201c zieht offensichtlich an \u2013 kein Wunder, schlie\u00dflich z\u00e4hlt er zusammen mit Andreas Gursky und Thomas Ruff zu den bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Fotografen der Gegenwart, was die drei auch in dem etwas sp\u00f6ttischen Kunstwort \u201eStruffsky\u201c vereint.<\/p>\n<p class=\"western\">Die nun er\u00f6ffnete Ausstellung \u201eThomas Struth: Fotografien 1978 bis 2010\u201c war vergangenes Jahr bereits im Kunsthaus Z\u00fcrich zu sehen, f\u00fcr D\u00fcsseldorf wurde sie jedoch um rund 20 fr\u00fche und noch nie gezeigte Schwarz-Wei\u00df-Stra\u00dfenansichten erweitert. Darauf zu sehen? Nat\u00fcrlich D\u00fcsseldorf. Die Abz\u00fcge h\u00e4ngen in der so genannten Grabbehalle, f\u00fcr die Struth auch pers\u00f6nlich die Ausstellungsarchitektur konzipiert hat. Und das ist ihm, der 1954 im niederrheinischen Geldern geborenen wurde, au\u00dferordentlich gut gelungen. Zu sehen sind zum einen seine kleinformatigen und meist menschenleeren Stra\u00dfenansichten aus New York, Rom, Neapel, Edinburgh, K\u00f6ln und eben D\u00fcsseldorf, die ganz in der Tradition der \u201eNew Topographic\u201c-Bewegung stehen. Denn was hier streng und klar gestaltet wirkt, sollte laut Struth gar nicht so sein. Er war vielmehr um gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Objektivit\u00e4t bem\u00fcht: \u201eIch habe die Zentralperspektive gew\u00e4hlt, weil ich keine besondere Komposition haben wollte.\u201c Damit folgt Struth bis heute der Lehre Bernd Bechers, aber auch der von Stephen Shore: Dessen Meinung nach k\u00f6nne man eine Fotografie (im Gegensatz zur Malerei) gar nicht komponieren \u2013 sondern lediglich den Standpunkt ver\u00e4ndern.<\/p>\n<h2>\u201eIch habe die Zentralperspektive gew\u00e4hlt, weil ich keine besondere Komposition haben wollte.\u201c<\/h2>\n<p class=\"western\">Die Gestaltungsverweigerung l\u00e4sst sich besonders gut an Struths gro\u00dfformatigen \u201eParadise\u201c-Bildern nachvollziehen, die ebenfalls in der Halle gezeigt werden. F\u00fcr diese Werkgruppe hat er Dschungel und W\u00e4lder auf der ganzen Welt fotografiert. \u201eIch wollte Bilder machen, die extrem dicht sind\u201c, sagt Struth selbst. Im Gegensatz zu seinen Stra\u00dfenansichten, in denen der Blick durch die dominante Mittelachse zwangsl\u00e4ufig in die r\u00e4umliche Tiefe gelotst wird, verf\u00e4ngt er sich bei seinen gr\u00fcnen Dschungelbildern meist direkt auf der Oberfl\u00e4che. Genau deshalb f\u00fcgen sich die beiden Werkgruppen auch so gut in die gemeinsame Installation: An den W\u00e4nden der Halle herrscht das Wilde und Chaotische der Natur, w\u00e4hrend die klaren und strengen Stadtansichten auf den speziell f\u00fcr sie errichteten Stellw\u00e4nden scheinbar nur tempor\u00e4r ihren Platz gefunden haben.<\/p>\n<p class=\"western\">Im Gegensatz dazu wirkt der Rest der Ausstellung in der gr\u00f6\u00dferen Kleehalle geradezu zerst\u00fcckelt: Wird der Besucher eingangs noch von einer gut pr\u00e4sentierten Aufsicht auf die s\u00fcdkoreanische Stadt Ulsan begr\u00fc\u00dft, irrt er danach zwischen Stellw\u00e4nden und Nischen, zwischen ruhigen Familienportr\u00e4ts, monumentalen Kultst\u00e4tten und wuseligen Museumsbildern hin und her: Nicht weniger als 13 Stellw\u00e4nde wurden in der 1100 Quadratmeter gro\u00dfen Halle errichtet, was im krassen Gegensatz zur luftigen White Cube-Atmosph\u00e4re der Grabbehalle steht. Aber irgendwo mussten die insgesamt 100 meist gro\u00dfformatigen Arbeiten ja untergebracht werden.<\/p>\n<p class=\"western\">Unter ihnen befinden sich auch Fotografien aus Struths aktueller Werkgruppe, f\u00fcr die er sich technologischen Sujets und der Visualisierung des Fortschritt-Gedankens widmet. Seine Aufnahmen des Tokamak Asdex Upgrade im Max-Planck-Institut in Garching strahlen zwar die cineastische K\u00fchle eines Science-Fiction-Klassikers aus, insgesamt wirkt die Serie mit ihrer heterogenen Anh\u00e4ufung von Bohrinseln und Schiffswerften, Forschungsstationen und technischem Wirrwarr jedoch deutlich oberfl\u00e4chlicher als seine Dschungel-Bilder, die zwar nur die Oberfl\u00e4che abbilden, aber gerade dadurch an inhaltlicher Tiefe gewinnen. Wenn Struth mit diesen neuen Arbeiten dem Betrachter sagen will, dass er unsere \u00fcbertechnisierte Gesellschaft nicht mehr versteht, braucht er daf\u00fcr nicht unbedingt nach Korea oder Cape Canaveral zu fliegen. Ein Foto vom Innenleben eines Mobiltelefons oder einer Mikrowelle h\u00e4tten auch gereicht \u2013 deren Funktionen versteht n\u00e4mlich auch kaum jemand.<\/p>\n<p><i>Thomas Struth: Fotografien 1978 bis 2010, Kunstsammlung NRW, K20 Grabbeplatz, D\u00fcsseldorf, Vom 26. Februar bis 19. Juni 2011<\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Link: <a href=\"https:\/\/www.kunstsammlung.de\/entdecken\/ausstellungsarchiv\/ausstellungen-2011.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kunstsammlung NRW<\/a><\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 100%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-5213 gallery-columns-1 gallery-size-large'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"620\" height=\"493\" 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landscape'>\n\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"620\" height=\"473\" src=\"https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Thomas_Strut_Magnetic_Composite_Synthesis_Edition_Copenhagen_2010_.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-5233\" srcset=\"https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Thomas_Strut_Magnetic_Composite_Synthesis_Edition_Copenhagen_2010_.jpg 900w, https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Thomas_Strut_Magnetic_Composite_Synthesis_Edition_Copenhagen_2010_-196x150.jpg 196w, https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Thomas_Strut_Magnetic_Composite_Synthesis_Edition_Copenhagen_2010_-400x304.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-5233'>\n\t\t\t\tThomas Struth: &#8222;Magnetic Composite Synthesis, Qiagen&#8220;, Hilden, 2010 \u00a9 Thomas Struth \/ Kunstsammlung NRW\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"620\" height=\"484\" src=\"https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Struth_The_Felsenfeld-Gold_Families_2007.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-5223\" srcset=\"https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Struth_The_Felsenfeld-Gold_Families_2007.jpg 900w, https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Struth_The_Felsenfeld-Gold_Families_2007-192x150.jpg 192w, https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Struth_The_Felsenfeld-Gold_Families_2007-400x312.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-5223'>\n\t\t\t\tThomas Struth: &#8222;The Felsenfeld\/Gold Families&#8220;, Philadelphia, 2007 \u00a9 Thomas Struth \/ Kunstsammlung NRW\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"620\" height=\"491\" src=\"https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Struht_Museo_des_Prado4_2005.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-5220\" srcset=\"https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Struht_Museo_des_Prado4_2005.jpg 900w, https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Struht_Museo_des_Prado4_2005-189x150.jpg 189w, https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Struht_Museo_des_Prado4_2005-400x316.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-5220'>\n\t\t\t\tThomas Struth: &#8222;Museo des Prado 4, Madrid&#8220;, 2005 \u00a9 Thomas Struth \/ Kunstsammlung NRW\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"620\" height=\"487\" src=\"https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Thomas_Struth_Times_Square_2000.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-5228\" srcset=\"https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Thomas_Struth_Times_Square_2000.jpg 900w, https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Thomas_Struth_Times_Square_2000-190x150.jpg 190w, https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Thomas_Struth_Times_Square_2000-400x314.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-5228'>\n\t\t\t\tThomas Struth: &#8222;Times Square, New York&#8220;, 2000 \u00a9 Thomas Struth \/ Kunstsammlung NRW\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"620\" height=\"506\" src=\"https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Thomas_Struth_Tien_an_men_1997.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-5227\" srcset=\"https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Thomas_Struth_Tien_an_men_1997.jpg 900w, https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Thomas_Struth_Tien_an_men_1997-183x150.jpg 183w, https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Thomas_Struth_Tien_an_men_1997-400x326.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-5227'>\n\t\t\t\tThomas Struth: &#8222;Tien An Men, Beijing&#8220;, 1997 \u00a9 Thomas Struth \/ Kunstsammlung NRW\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br 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\/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"620\" height=\"787\" src=\"https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Struth_Paradise01_1998.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-5221\" srcset=\"https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Struth_Paradise01_1998.jpg 709w, https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Struth_Paradise01_1998-118x150.jpg 118w, https:\/\/www.damianzimmermann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Struth_Paradise01_1998-315x400.jpg 315w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-5221'>\n\t\t\t\tThomas Struth: &#8222;Paradise 01&#8220;, Daintree, Australien, 1998 \u00a9 Thomas Struth \/ Kunstsammlung NRW\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt 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