Tagung „Smart as Photography“

ASIA-TYPHOON/

Heute vor zehn Jahren hat Steve Jobs das iPhone vorgestellt und damit nicht nur das Mobiltelefon revolutioniert, sondern auch die Fotografie maßgeblich beeinflusst, schließlich ist die vielzitierte Bilderflut vor allem eine Folge der Smartphone-Nutzung.

Die Deutsche Gesellschaft f√ľr Photographie (DGPh) hat im November 2016 in Mannheim die wohl weltweit erste Tagung zum Thema „Smartphone-Fotografie“ veranstaltet. Mehr als ein Dutzend Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen (darunter der Medienwissenschaftler Jens Ruchatz von der Philipps-Universit√§t Marburg und der Kommunikationswissenschaftler Peter Vorderer von der Universit√§t Mannheim) sind dem Thema auf die Spur gegangen. Am Ende sind viele Fragen offen geblieben oder haben sich neue ergeben, aber dennoch war es eine spannende, wichtige und vor allem inspirierende Veranstaltung, die hoffentlich fortgef√ľhrt wird.

Das wichtigste Fazit, das ich f√ľr mich aus dem Symposium mitgenommen habe, ist, dass trotz Bilderflut und vielfacher Behauptung insgesamt kein gr√∂√üeres Interesse am Medium Fotografie in der Bev√∂lkerung besteht. Das Interesse gilt in erster Linie dem Medium Smartphone und mit diesem Ger√§t wird heute nun einmal mehr fotografiert und kommuniziert, aber das bedeutet eben nicht, dass sich die Nutzer auch mehr f√ľr Fotografie interessieren: Nur, weil sie mehr schreiben oder spielen, interessieren sie sich ja auch nicht mehr f√ľr Sprache oder Spiele.

Meine ausf√ľhrliche Besprechung der Veranstaltung ist in der Photonews erschienen und gibt es¬†hier als PDF. Die gesamte Tagung kann √ľbrigens auf YouTube angeschaut werden.

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Fotostadt Köln: DGPh

Die Deutsche Gesellschaft f√ľr Photographie, kurz DGPh, wurde von L. Fritz Gruber initiiert und von K√∂lns Oberb√ľrgermeister Robert G√∂rlinger 1951 gegr√ľndet. Heute z√§hlt sie mit √ľber 1000 berufenen Mitgliedern zu den wichtigsten Organisationen f√ľr Fotografie in Deutschland und vergibt unter anderem den Kulturpreis und den Dr.-Erich-Salomon-Preis.

Im Rahmen der Serie Fotostadt Köln des Kölner Stadt-Anzeiger stelle ich die Arbeit der DGPh vor.  Meinen Text gibt es hier als PDF.

Link: DGPh

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Berufung in die DGPh

Ein bisschen aufgeregt war ich schon, als ich im August gefragt wurde, ob ich Mitglied der Deutschen Gesellschaft f√ľr Photographie werden m√∂chte – schlie√ülich kenne ich die DGPh als geschichtstr√§chtige und sehr ambitioniert gef√ľhrte Organisation, die unter anderem den Otto-Steinert-Preis, den Dr.-Erich-Salomon-Preis und den Kulturpreis verleiht und zu deren Mitglied man ganz offiziell berufen wird. Bei der letzten Vorstandssitzung wurde dann offensichtlich dar√ľber entschieden, denn am Wochenende habe ich nun meine offizielle Ernennungsurkunde erhalten.

Als Ordentliches Mitglied, das ich ja nun bin, kann man sich √ľbrigens einer oder mehrerer Sektionen zuordnen lassen, die unter anderem Symposien und Workshops veranstalten. Ich geh√∂re nun den Sektionen „Bild“, „Bildung und Weiterbildung“ und „Kunst, Markt und Recht“ an und bin sehr gespannt auf das, was dort kommen wird.

Link: DGPh

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Mein Kommentar zur Photoszene

Die Photokina ist vorbei und auch die 21. Internationale Photoszene K√∂ln geht in diesen Tagen zu Ende. Fast 70 Ausstellungen wurden er√∂ffnet, der Dr.-Erich-Salomon-Preis der DGPh an Peter Bialobrzeski verliehen und auch der BFF hat f√ľnf Hochschul-Abschlussarbeiten mit seinem F√∂rderpreis ausgezeichnet. Dennoch: Die Photoszene ist leider noch weit davon entfernt, ein richtiges Fotofestival zu sein.

Warum, erfahrt ihr in meinem Kommentar aus dem Kölner Stadt-Anzeiger.

P.S. Mittlerweile hat sich der Vorsitzende der Gesch√§ftsf√ľhrung der Koelnmesse GmbH, Gerald B√∂se, in einem Leserbrief an den Ksta zu Wort gemeldet, den ihr¬†hier nachlesen k√∂nnt. Mich w√ľrde interessieren, wie ihr das seht. Schreibt mir. Oder schreibt der Leserbriefredaktion des K√∂lner Stadt-Anzeiger eine Mail.

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Rob Hornstra und „The Sochi Project“

W√§hrend der Photokina-Woche ist das neue Jahrbuch „frame #4“ der Deutschen Gesellschaft f√ľr Photographie (DGPh) erschienen. Darin habe ich einen ausf√ľhrlichen Artikel √ľber „The Sochi Project“ des niederl√§ndischen Fotografen Rob Hornstra berichtet. In bester Slow Media-Manier reist er zusammen mit dem Autoren und Filmemacher Arnold van Bruggen f√ľnf Jahre lang immer wieder an die russische Schwarzmeerk√ľste, um das Leben und die Ver√§nderungen vor Beginn der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotchi festzuhalten. Finanziert wird das Projekt √ľber deren eigene Crowdfunding-Website sowie √ľber B√ľcher, Poster und Postkarten-Sets, die sie regelm√§√üig ver√∂ffentlichen.

Meinen Artikel findet ihr¬†hier als PDF. Aber nat√ľrlich empfehle ich auch den Kauf von „frame #4“ – die beiden Schwerpunktthemen sind „Farbphotographie“ sowie „Photografie denken“. Das Buch ist bei Steidl erschienen, hat 232 Seiten und kostet 25 Euro.

Links: The Sochi Project, DGPh

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Neu erschienen: frame #3

Die Deutsche Gesellschaft f√ľr Photographie (DGPh) hat mit frame #3 ihr neues Jahrbuch ver√∂ffentlicht.¬† Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe sind die vier Dr.-Erich-Salomon-Preistr√§ger Horst Faas (2005), Martin Parr (2006), Letizia Battaglia (2007) und Anders Petersen (2008) sowie die best√§ndig wachsende Popularit√§t des Mediums Fotobuch.

Letzterer beginnt mit der Laudatio, die F.C. Grundlach 2008 anl√§sslich der Kulturpreisverleihung an Sarah Moon und Robert Delpire gehalten hat, und geht weiter mit einem kurzweiligen Text von Andrea Holzherr √ľber „Mr. Ordinary“ alias Martin Parr und seine zahlreichen Fotob√ľcher, die mit Ausnahme seiner K√ľnstlerb√ľcher auch alle einzeln vorgestellt werden.

Das Jahrbuch „Frame #3“ ist im Steidl-Verlag erschienen, hat 224 Seiten und kostet 18 Euro.

Links: Deutsche Gesellschaft f√ľr Photographie

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Kulturpreis f√ľr Steven J. Sasson und Ed Ruscha

Die Erfindung des Amerikaners Steven J. Sasson hat die Fotografie und vor allem den Umgang mit dem Medium grundlegend ver√§ndert – schlie√ülich hat er 1975 die erste Digitalkamera der Welt gebaut. Dennoch kennt ihn (fast) niemand. Die Deutsche Gesellschaft f√ľr Photographie (DGPh) m√∂chte das √§ndern und hat ihm deshalb den Kulturpreis verliehen.

Den Artikel √ľber den unbekannten Erfinder findet ihr hier als Link zu Artnet.

2006 hat die DGPh ihren Kulturpreis √ľbrigens an Ed Ruscha verliehen, der ebenfalls nicht unbedingt als Fotograf, sondern vielmehr als Konzeptk√ľnstler bekannt ist. Dennoch ging die Auszeichnung vollkommen zu Recht an den Amerikaner.

Warum, könnt ihr hier bei Artnet lesen.

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