Berufung in die DGPh

Ein bisschen aufgeregt war ich schon, als ich im August gefragt wurde, ob ich Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie werden möchte – schließlich kenne ich die DGPh als geschichtsträchtige und sehr ambitioniert geführte Organisation, die unter anderem den Otto-Steinert-Preis, den Dr.-Erich-Salomon-Preis und den Kulturpreis verleiht und zu deren Mitglied man ganz offiziell berufen wird. Bei der letzten Vorstandssitzung wurde dann offensichtlich darüber entschieden, denn am Wochenende habe ich nun meine offizielle Ernennungsurkunde erhalten.

Als Ordentliches Mitglied, das ich ja nun bin, kann man sich übrigens einer oder mehrerer Sektionen zuordnen lassen, die unter anderem Symposien und Workshops veranstalten. Ich gehöre nun den Sektionen “Bild”, “Bildung und Weiterbildung” und “Kunst, Markt und Recht” an und bin sehr gespannt auf das, was dort kommen wird.

Link: DGPh

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Mein Kommentar zur Photoszene

Die Photokina ist vorbei und auch die 21. Internationale Photoszene Köln geht in diesen Tagen zu Ende. Fast 70 Ausstellungen wurden eröffnet, der Dr.-Erich-Salomon-Preis der DGPh an Peter Bialobrzeski verliehen und auch der BFF hat fünf Hochschul-Abschlussarbeiten mit seinem Förderpreis ausgezeichnet. Dennoch: Die Photoszene ist leider noch weit davon entfernt, ein richtiges Fotofestival zu sein.

Warum, erfahrt ihr in meinem Kommentar aus dem Kölner Stadt-Anzeiger.

P.S. Mittlerweile hat sich der Vorsitzende der Geschäftsführung der Koelnmesse GmbH, Gerald Böse, in einem Leserbrief an den Ksta zu Wort gemeldet, den ihr hier nachlesen könnt. Mich würde interessieren, wie ihr das seht. Schreibt mir. Oder schreibt der Leserbriefredaktion des Kölner Stadt-Anzeiger eine Mail.

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Rob Hornstra und The Sochi Project

Während der Photokina-Woche ist das neue Jahrbuch “frame #4″ der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) erschienen. Darin habe ich einen ausführlichen Artikel über “The Sochi Project” des niederländischen Fotografen Rob Hornstra berichtet. In bester Slow Media-Manier reist er zusammen mit dem Autoren und Filmemacher Arnold van Bruggen fünf Jahre lang immer wieder an die russische Schwarzmeerküste, um das Leben und die Veränderungen vor Beginn der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotchi festzuhalten. Finanziert wird das Projekt über deren eigene Crowdfunding-Website sowie über Bücher, Poster und Postkarten-Sets, die sie regelmäßig veröffentlichen.

Meinen Artikel findet ihr hier als PDF. Aber natürlich empfehle ich auch den Kauf von “frame #4″ – die beiden Schwerpunktthemen sind “Farbphotographie” sowie “Photografie denken”. Das Buch ist bei Steidl erschienen, hat 232 Seiten und kostet 25 Euro.

Links: The Sochi Project, DGPh

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Neu erschienen: frame #3

Die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) hat mit frame #3 ihr neues Jahrbuch veröffentlicht.  Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe sind die vier Dr.-Erich-Salomon-Preisträger Horst Faas (2005), Martin Parr (2006), Letizia Battaglia (2007) und Anders Petersen (2008) sowie die beständig wachsende Popularität des Mediums Fotobuch.

Letzterer beginnt mit der Laudatio, die F.C. Grundlach 2008 anlässlich der Kulturpreisverleihung an Sarah Moon und Robert Delpire gehalten hat, und geht weiter mit einem kurzweiligen Text von Andrea Holzherr über “Mr. Ordinary” alias Martin Parr und seine zahlreichen Fotobücher, die mit Ausnahme seiner Künstlerbücher auch alle einzeln vorgestellt werden.

Das Jahrbuch “Frame #3″ ist im Steidl-Verlag erschienen, hat 224 Seiten und kostet 18 Euro.

Links: Deutsche Gesellschaft für Photographie

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Kulturpreis für Steven J. Sasson und Ed Ruscha

Die Erfindung des Amerikaners Steven J. Sasson hat die Fotografie und vor allem den Umgang mit dem Medium grundlegend verändert – schließlich hat er 1975 die erste Digitalkamera der Welt gebaut. Dennoch kennt ihn (fast) niemand. Die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) möchte das ändern und hat ihm deshalb den Kulturpreis verliehen.

Den Artikel über den unbekannten Erfinder findet ihr hier als Link zu Artnet.

2006 hat die DGPh ihren Kulturpreis übrigens an Ed Ruscha verliehen, der ebenfalls nicht unbedingt als Fotograf, sondern vielmehr als Konzeptkünstler bekannt ist. Dennoch ging die Auszeichnung vollkommen zu Recht an den Amerikaner.

Warum, könnt ihr hier bei Artnet lesen.

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