Fotostadt Köln: Kontrast Labor

Kontrast ist das letzte Fotofachlabor in K√∂ln, in dem noch analoge Handabz√ľge angefertigt werden. Das wissen K√ľnstler wie Benjamin Katz, Boris Becker, Candida H√∂fer und Gerhard Richter genauso zu sch√§tzen wie ambitionierte Amateurfotografen.

F√ľr die Serie zur Fotostadt K√∂ln im K√∂lner Stadt-Anzeiger habe ich mich mit den Inhabern Hermann Plum und Dieter Zettner getroffen. Den Artikel gibt es¬†hier als PDF.

Link: Kontrast

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Zum Tod von Hilla Becher

Hilla Becher ist tot. Sie und ihr Mann Bernd Becher haben mit ihren Fotografien von Fachwerkh√§usern, Bergwerken, H√ľttenanlagen, Wassert√ľrmen und anderen Industrieanlagen und ihrer ber√ľhmten Klasse an der Kunstakademie D√ľsseldorf die wohl einflussreichste Kunstrichtung aus Deutschland seit dem Bauhaus gepr√§gt. Zu ihren Studenten geh√∂rten unter anderem Stars wie Andreas Gursky, Thomas Ruff, Thomas Struth, Candida H√∂fer, Boris Becker, Axel H√ľtte, Elger Esser, J√∂rg Sasse, Laurenz Berges, Simone Nieweg und Petra Wunderlich.

Ich pers√∂nlich habe mich sehr lange sehr schwer mit ihren Arbeiten getan, aber im Laufe der Zeit habe ich einen gro√üen Respekt vor ihrem Lebenswerk, vor ihrem Ehrgeiz und vor ihrer Konzentration auf das eine Thema entwickelt. Au√üerdem hatte ich das Gl√ľck, Hilla Becher mehrfach pers√∂nlich bei Veranstaltungen und Ausstellungen zu treffen und habe sie als sehr intelligente und reflektierte Gespr√§chspartnerin erlebt, die immer eine Bereicherung und Inspiration f√ľr mich war. Sie wird zweifelsohne eine L√ľcke hinterlassen.

Mein Nachruf auf Hilla Becher ist in Der Standard erschienen und gibt es hier als PDF.

Hilla Becher

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Präsentation der Photoszene-Edition

Die Photoszene präsentiert von Freitag, 31. Januar, bis Sonntag, 2. Februar, ihre Edition in der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur (Im Mediapark 7). Die 19 Arbeiten stammen von Boris Becker, Peter Bialobrzeski, Frank Breuer, Chris Durham, Boris Eldagsen, Albrecht Fuchs, Andreas Gefeller, Pepa Hristova, Matthias Jung, Michael Lange, Tamara Lorenz, Irina Ruppert, Linn Schröder, Oliver Sieber, Katja Stuke, Anna Vogel, Petra Wittmar, Tobias Zielony und Wolfgang Zurborn. Die Ausstellung ist an allen drei Tagen von 14 bis 19 Uhr geöffnet.

Die H√§lfte des Gewinns geht an die Photoszene, die damit ihr Startkapital aufstocken will, um im August/September das traditonelle Fotofestival in K√∂ln mit zus√§tzlichen Veranstaltungen wie Vortr√§ge, Workshops, Diskussionen, F√ľhrungen und einem Portfolio-Review zu finanzieren. Die Schwerpunktwoche wird vom 16. bis 21. September sein, doch bereits am 19. August wird es zum 175. Geburtstag der Fotografie eine gro√üe Auftaktveranstaltung geben.

Links: Photoszene, SK Stiftung Kultur

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Relaunch der Internationalen Photoszene Köln

Nach der 21. Internationalen Photoszene K√∂ln im September 2012 habe ich in einem Kommentar im K√∂lner Stadt-Anzeiger kritisiert, dass das Festival gar kein richtiges Festival ist. Ein Jahr sp√§ter bin ich pl√∂tzlich selbst Teil eines vierk√∂pfigen Projektteams, das diesen 30 Jahre alten Verein von Grund auf erneuern will. Ohne einen einzigen Euro in der Kasse, daf√ľr aber mit tausend Ideen und noch mehr Elan und Enthusiasmus, Unterst√ľtzung und Zuspruch haben wir uns an die Arbeit gemacht, sehen uns aber auch einem unvorstellbaren b√ľrokratischen Aufwand gegen√ľber. Denn, soviel sei an dieser Stelle schon einmal gesagt: Das vierk√∂pfige Projektteam, bestehend aus Heide H√§usler, Inga Schneider, Nadine Prei√ü und mir, arbeitet aktuell an einem komplett neuen und deutlich erweiterten Konzept, mit dem wir nicht nur alle zwei Jahre f√ľr ein paar Tage in Erscheinung treten wollen. Mehr Informationen folgen in K√ľrze.

Doch daf√ľr brauchen wir dringend Geld. Und da wir (bislang) keinen Gro√üsponsor haben, wollen wir alle, die sich der Fotografie im Allgemeinen und der Photoszene im Speziellen verbunden f√ľhlen, um finanzielle Unterst√ľtzung bitten. Spenden sind uns sehr willkommen, aber als zus√§tzlichen Anreiz haben wir eine Edition (heutzutage w√ľrde man das wohl Crowdsourcing nennen) mit Arbeiten von 19 Fotografen herausgebracht – als subjektive Auswahl, die zugleich einen facettenreichen √úberblick √ľber die aktuelle Fotografie in Deutschland bietet. Mit dabei sind Boris Becker,¬†Peter Bialobrzeski,¬†Frank Breuer,¬†Chris Durham,¬†Boris Eldagsen,¬†Albrecht Fuchs,¬†Andreas Gefeller,¬†Pepa Hristova,¬†Matthias Jung,¬†Michael Lange,¬†Tamara Lorenz,¬†Irina Ruppert,¬†Linn Schr√∂der, Oliver Sieber, Katja Stuke,¬†Anna Vogel,¬†Petra Wittmar,¬†Tobias Zielony und¬†Wolfgang Zurborn. Wer noch bis heute, 20. Dezember, bestellt, erh√§lt einen Gutschein, den er unter den Tannenbaum legen kann, der Versand beginnt ab Januar! Insofern w√ľrde man nicht nur die Photoszene unterst√ľtzen, sondern h√§tte auch noch ein wunderbares Weihnachtsgeschenk!

Au√üerdem k√∂nnt ihr euch schon einmal den 31. Januar bis 2. Februar im Kalender markieren. Dann n√§mlich stellen wir die komplette Edition in einer Ausstellung in der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur aus! Und zu guter Letzt w√ľrden wir uns sehr freuen, wenn ihr unsere Facebook-Seite liken k√∂nntet. Und motiviert das zus√§tzlich, die Photoszene auf einen neuen Kurs zu bringen, und ihr werdet mit den aktuellen Informationen rund um die Fotografie in K√∂ln versorgt.

Links: Photoszene, Facebook

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Eröffnungen der Photoszene IV

Weiter geht es mit neuen¬†Tipps zur 21. Internationalen Photoszene K√∂ln mit Ausstellungen unter anderem von Boris Becker, Peyrotau & Sediles, Miron Zownir und Yutaka Takanashi. Eigentlich sollten die bereits gestern erscheinen, aber da war wohl kein Platz mehr. Das ist aber der Grund, warum die angek√ľndigten Er√∂ffnungen alle Freitagabend waren.

Link: 21. Internationale Photoszene Köln

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“Der rote Bulli” im NRW-Forum

Das D√ľsseldorfer NRW-Forum zeigt noch bis zum 16. Januar 2011 die Ausstellung “Der rote Bulli – Stephen Shore und die Neue D√ľsseldorfer Fotografie”. In der von Christoph Schaden kuratierten Schau geht es um den Einfluss, den Stephen Shore mit seinen Farbfotografien auf die Studenten von Bernd und Hilla Becher hatte – und der kann ganz offensichtlich gar nicht gro√ü genug eingesch√§tzt werden. F√ľr mich ist die Ausstellung jedenfalls die wichtigste, die ich in diesem Jahr gesehen habe, weil sie ein abgegrastes Thema wie die Becher-Klasse in einen neuen, spannenden und vor allem einleuchtenden Zusammenhang bringt.

Meine ausf√ľhrliche¬†Besprechung dazu ist heute in der taz erschienen.

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