Die digitalen Fotogramme des Thomas Ruff

Ich bin heute noch einmal durch die Düsseldorfer Kunsthalle geschlendert und habe mir die Ausstellung “Lichten” von Thomas Ruff angeschaut. Die Schau zeigt Ar­bei­ten der
ver­gan­ge­nen 35 Jah­re aus fünf Werk­grup­pen, die alle samt das Licht selbst behandeln – oder behandeln sollen. Bei vier von fünf Serien ist das auch ganz offensichtlich, bei seinen Interieurs wirkt es allerdings doch etwas arg aufgesetzt auf mich.

Doch sei’s drum, mich interessieren ohnehin vor allem seine Fotogramme. Ich habe die Ausstellung bereits im S.M.A.K. in Gent gesehen und war von seiner Arbeitsweise in der digitalen Dunkelkammer fasziniert und von seinen Ergebnissen absolut begeistert. Daran hat sich auch bei meinem heutigen Besuch nichts geändert.

Meinen ausführlichen Artikel, erschienen in der Photonews 7-8/2014, findet ihr hier als PDF.

Link: Kunsthalle Düsseldorf

Amazon: Thomas Ruff – Lichten

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Photoszene-Festival: Party!

Das Photoszene-Festival ist im vollem Gange: Bis einschließlich Sonntag finden neben den 78 Fotografieausstellungen auch zahlreiche Talks, Diskussionsrunden, Vorträge, Führungen und Workshops statt. Das ausführliche Programm findet ihr auf der Homepage, aber ihr könnt euch auch in den beiden Festivalzentren im PhotoBookMuseum und im Museum für Angewandte Kunst Köln sowie auf unserem Stand auf der Photokina (Halle 9.1 B054) bestens informieren.

Doch bei dem ganzen Programm sollte man das Feiern nicht vergessen, weshalb ich noch einmal ausdrücklich auf die große Photoszene-Party am Samstag, 20. September, ab 22 Uhr im PhotoBookMuseum hinweisen möchte. Kommt alle und feiert mit uns in der schon jetzt legendären Café Lehmitz Bar!

Links: Photoszene, The PhotoBookMuseum, Museum für Angewandte Kunst Köln, Photokina

The PhotoBookMuseum - opening - copyright by Daniel Zakharov 03

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“An American Odyssey”

Der prächtige und mächtig schwere Bildband “An American Odyssey” (Taschen, 612 Seiten, 150 Euro) zeigt eine Auswahl an farbigen Fotochromen und Phostint-Postkarten aus der Privatsammlung Marc Walters, die zwischen 1888 und 1924 von der Detroit Photographic Company produziert wurden. Der Betrachter wird mitgenommen auf eine Zeitreise zurück zu den großen Entdeckungen und Abenteuer in Nordamerika von der Ost- bis zur Westküste – und all das in Farbe.

Allerdings mit einer Einschränkung, denn die Fotochrome waren keine „echten“ Farbfotos wie die späteren Autochrome. Ihnen lag immer ein Schwarzweiß-Bild zur Grundlage, das im Flachdruckverfahren als Farbfoto interpretiert wurde. Zudem führte der Druck auch zu Ungenauigkeiten und Unschärfen, so dass die hin und wieder eingestreuten Schwarzweiß-Fotos jener Zeit deutlich „realistischer“ erscheinen – auch wenn ihnen die Farbe fehlt. Der Faszination für diese uns durch Kino und Fernsehen sehr vertraute und doch vollkommen fremde Welt tut dies jedoch keinen Abbruch.

Link: Taschen

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Hilla Becher zum 80. Geburtstag

Mit Hilla Becher ist heute eine der einflussreichsten Fotografinnen der Welt 80 Jahre alt geworden. Mit ihren Bildern von Industrieanlagen konnte ich mich lange Zeit nicht so richtig anfreunden, doch das ändert sich allmählich. Unabhängig davon habe ich jedoch den größten Respekt vor der Lebensleistung von Hilla Becher und ihrem bereits 2007 verstorbenen Mann Bernd Becher.

Im Kölner Stadt-Anzeiger widme ich ihr zu diesem Jubiläum ein kleines Porträt, das ihr hier nachlesen könnt.

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