Interview mit Rinko Kawauchi

Anfang Dezember habe ich ein kurzes Interview mit der japanischen Fotografin Rinko Kawauchi geführt. Naja, eigentlich war es kein richtiges Interview, eher ein Gespräch, ein Austausch, bei dem ich meine Gedanken zu ihren Fotografien loswerden und mit den ihrigen abgleichen konnte – schließlich bin ich ein Fan ihrer Arbeiten, seit ich sie 2006 das erste Mal in einer Ausstellung in der Galerie Priska Pasquer gesehen habe.

Ausgangspunkt ist ihre aktuelle Serie “Ametsuchi”, die noch bis zum 8. März ebenfalls in der Galerie Priska Pasquer zu sehen ist, und die vor einigen Monaten als Buch im Kehrer Verlag und bei Aperture erschienen ist (80 Seiten, 58 Euro). Wer Kawauchis Œuvre kennt, wird ihre Handschrift wiedererkennen, gleichzeitig unterscheidet sich “Ametsuchi” doch sehr von ihren bisherigen Arbeiten. Zumindest auf den ersten Blick. Keine intimen Nahaufnahmen mehr von flüchtigen Augenblicken, dafür viele Landschaften, in denen das Feuer wütet. Das Buch ist ebenfalls eine Überraschung, befinden sich hinter vielen Abbildungen noch weitere Fotografien, die man aber nur erahnen kann, weil sich die Seiten oben nicht öffnen lassen und der Betrachter somit quasi nur die Hälfte sehen kann. Verborgen bleiben die ins Negativ gekehrte Ansichten der Fotos – in gewisser Weise sind es die “Originale”, schließlich ist es das, was auf einem Negativfilm tatsächlich festgehalten wird.

In der Ausstellung wird dieser Aspekt nur angedeutet: In einer Special Edition für 49 Euro wird der Nachthimmel mit dem roten Laser-Pointer-Zickzack als Negativ-Version angeboten, ansonsten kommen diese Umkehrungen an der Wand nicht vor. Neu ist allerdings die stattliche Größe mancher Abzüge (148 x 185 Zentimeter). Das kannte ich bislang nicht von Kawauchi, aber es tut den fast epischen Aufnahmen des brennenden Hügels sehr gut. Ach, und für alle, die sich genauso wie ich den Kopf darüber zerbrechen sollten, wie zum Teufel der Laserpointerstrahl auf den Sternenhimmel kommt (weil es technisch doch gar nicht möglich ist): Kawauchi hat gar keinen echten, sondern bloß einen projizierten Himmel in einem Planetarium fotografiert. Manche Tricks sind wirklich so einfach, da hätte ich auch von alleine drauf kommen können.

Hier nun das Gespräch mit ihr:

Alec Soth hat gesagt, dass deine bisherigen Arbeiten aussehen wie der Blick eines Neugeborenen auf seine direkte Umgebung. Für „Ametsuchi“ seist du nun einen Schritt zurückgegangen und hast deinen Blick verlangsamt. Dein Buch sei eine gelassene und lange gereifte Offenbarung. Gleichzeitig habe ich bereits von mehreren Leuten gehört, dass sie „Ametsuchi“ für deine erste richtige konzeptionelle Arbeit halten.

Ach, wirklich?

Ja. Ich glaube, dass kommt daher, weil du dich hier streng an einem Thema abarbeitest. Und das wird in Europa und den USA gerne mit Konzeptfotografie in Zusammenhang gebracht.

Das sehe ich anders. Und es stimmt auch nicht, dass ich mich hier auf ein einziges Thema konzentriere.

Wir haben die Aufnahmen der Sternenhimmel und der Klagemauer in Jerusalem, dominiert wird die Serie aber von den Feldern und Hügeln, die von ihren Besitzern gezielt in Brand gesetzt werden. Wie passt das für dich zusammen?

Das sind unterschiedliche Themen, aber es gibt etwas, was sie miteinander verbindet. Es ist das Leben und der Tod, der Respekt und das Gebet und vieles mehr.

Du erwähnst das Gebet. Glaubst du an Gott?

Ich glaube nicht an Gott, aber ich glaube an einen spirituellen Weg. Es interessiert mich nicht, ob es einen Gott gibt. Ich glaube an etwas (sie überlegt) … an Etwas.

An Etwas.

(lacht) Ja, an etwa Großes. Denn wir können nicht erklären, warum wir leben, warum wir existieren. Irgendetwas wird da vielleicht sein.

In fast allen deinen Bildern gibt es einen Kontrast zwischen Groß und Klein, Leben und Tod. Auf deiner Website zum Beispiel. Das erste Foto zeigt Kinderhände, die ein Feuerzeug entzünden. Sie schützen die kleine zarte Flamme, aber sie könnten auch jederzeit ein großes Feuer entfachen.

In meinen Bildern verbinde ich immer zwei unterschiedliche Aspekte, denn es gibt so viele Dinge, die wir nicht erklären können. Ich sage damit nie, dass etwas richtig oder falsch ist. Die Möglichkeit dazu ist aber in allem vorhanden.

Häufig gibt es in deinen Fotografien Licht und Schatten. Es gibt beispielsweise deine beiden Aufnahme von der Sonnenfinsternis zu Beginn und zum Schluss von „Illuminance“. Außerdem gibt es häufig Löcher im Boden, lebendige und tote Tiere, Kinder, Seifenblasen.

Ja. Bei mir ist alles fragil.

Und jedes Bild steht bei dir für alles. In jedem Bild geht es um die Möglichkeit der Zerstörung und des Neuanfangs. Auch in deiner aktuellen Serie, in der du die traditionelle Branddüngung dokumentierst. Die eine Hälfte des Hügels ist bereits schwarz, die andere Hälfte wartet noch auf die Zerstörung.

Nach jeder Branddüngung wird etwas Neues kommen. Das gilt für alle meine Bilder, ich sehe den Kreislauf des Lebens. Jemand stirbt, jemand anderes wird geboren. Das alles sind Teile des Gleichen. Und das fasziniert mich.

In Japan sind Fotobücher sehr wichtig für Künstler. Wie wichtig ist für dich heute der Abzug an der Wand?

Für mich sind Bücher und Ausstellungen zwei komplett unterschiedliche Sachen. Im Buch zu “Ametsuchi” kann ich beispielsweise mit den Positiv- und Negativ-Bildern spielen, in der Ausstellung verzichte ich darauf.

Im Buch bekommt man die Negativ-Ansichten nur angedeutet zu sehen. Wenn man das Bild komplett sehen will, muss man die Seiten aufschneiden und damit das Buch zerstören.

Richtig.

Soll der Betrachter das Buch zerstören?

Er muss nicht. Aber er kann.

Mir ist beim Betrachten all deiner bisherigen Bücher aufgefallen, dass fast alle ein blaues Cover haben.

Oh (erstaunt). Darüber habe ich noch nicht nachgedacht.

Hat es vielleicht etwas mit der Farbe des Himmels und des Wassers zu tun?

(sie überlegt und schaut sich die Cover ihrer Bücher an) Dieses hier ist Pink (weist auf „Illuminance“)

Ja, aber der Leineneinband ist auch hier blau.

(lacht) Ja, das stimmt. Vielleicht bevorzuge ich Blau. Ich weiß es nicht.

Danke für das Gespräch.

Link: Priska Pasquer, Kehrer

Amazon: Rinko Kawauchi: AMETSUCHI

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“Walter Mair vs. 03 Arch”

Ein Fotobuch. Ein Architekturbuch. Ein Textbuch. “Walter Mair vs. 03 Arch” ist alles auf einmal. Dabei wunderbar einfach und komplex wie ein Bauhaus-Klassiker, auf einem Papier gedruckt, dass man es gar nicht mehr aus der Hand legen will, und in einer außergewöhnlichen Form, die weder Buch noch Zeitschrift noch Kladde ist. Es ist eine Publikation, die ich Architekten schenken möchte. Und Menschen, die sich mit Architekturfotografie beschäftigen. Und Menschen, die sich mehr mit Architektur und Architekturfotografie beschäftigen sollten, die so vielleicht auch meine eigene Art der Wahrnehmung und der Fotografie ein bisschen besser verstehen könnten.

Dabei steht zunächst jedoch der Text im Vordergrund. Wir finden einen kurzen Essay über die Geschichte und die Grundproblematik der Architekturfotografie, geschrieben vom Architekten Hubertus Adam, dann folgtein Zwiegespräch zwischen Fotografie und Architektur“. Auf jeder Seite ein Gedankensplitter, die man genießen oder auch einfach wegklappen kann, um schließlich ein Foto des Fotografen Walter Mair zu sehen. So konsequent und angenehm gestaltet sind nicht viele Bücher und gerade Klappseiten haben oft etwas nerviges. Hier macht es jedoch Sinn – und Freude sowieso.

“Walter Mair vs. 03 Arch” ist bei Park Books erschienen. Das Buch hat 60 Seiten mit 20 farbigen und 31 Schwarzweiß-Abbildungen und kostet 48 Euro.

Link: Park Books

Amazon: Walter Mair vs. 03 Arch: Ein Zwiegespräch zwischen Fotografie und Architektur

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Relaunch der Internationalen Photoszene Köln

Nach der 21. Internationalen Photoszene Köln im September 2012 habe ich in einem Kommentar im Kölner Stadt-Anzeiger kritisiert, dass das Festival gar kein richtiges Festival ist. Ein Jahr später bin ich plötzlich selbst Teil eines vierköpfigen Projektteams, das diesen 30 Jahre alten Verein von Grund auf erneuern will. Ohne einen einzigen Euro in der Kasse, dafür aber mit tausend Ideen und noch mehr Elan und Enthusiasmus, Unterstützung und Zuspruch haben wir uns an die Arbeit gemacht, sehen uns aber auch einem unvorstellbaren bürokratischen Aufwand gegenüber. Denn, soviel sei an dieser Stelle schon einmal gesagt: Das vierköpfige Projektteam, bestehend aus Heide Häusler, Inga Schneider, Nadine Preiß und mir, arbeitet aktuell an einem komplett neuen und deutlich erweiterten Konzept, mit dem wir nicht nur alle zwei Jahre für ein paar Tage in Erscheinung treten wollen. Mehr Informationen folgen in Kürze.

Doch dafür brauchen wir dringend Geld. Und da wir (bislang) keinen Großsponsor haben, wollen wir alle, die sich der Fotografie im Allgemeinen und der Photoszene im Speziellen verbunden fühlen, um finanzielle Unterstützung bitten. Spenden sind uns sehr willkommen, aber als zusätzlichen Anreiz haben wir eine Edition (heutzutage würde man das wohl Crowdsourcing nennen) mit Arbeiten von 19 Fotografen herausgebracht – als subjektive Auswahl, die zugleich einen facettenreichen Überblick über die aktuelle Fotografie in Deutschland bietet. Mit dabei sind Boris BeckerPeter BialobrzeskiFrank BreuerChris DurhamBoris EldagsenAlbrecht FuchsAndreas GefellerPepa HristovaMatthias JungMichael LangeTamara LorenzIrina RuppertLinn Schröder, Oliver Sieber, Katja StukeAnna VogelPetra WittmarTobias Zielony und Wolfgang Zurborn. Wer noch bis heute, 20. Dezember, bestellt, erhält einen Gutschein, den er unter den Tannenbaum legen kann, der Versand beginnt ab Januar! Insofern würde man nicht nur die Photoszene unterstützen, sondern hätte auch noch ein wunderbares Weihnachtsgeschenk!

Außerdem könnt ihr euch schon einmal den 31. Januar bis 2. Februar im Kalender markieren. Dann nämlich stellen wir die komplette Edition in einer Ausstellung in der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur aus! Und zu guter Letzt würden wir uns sehr freuen, wenn ihr unsere Facebook-Seite liken könntet. Und motiviert das zusätzlich, die Photoszene auf einen neuen Kurs zu bringen, und ihr werdet mit den aktuellen Informationen rund um die Fotografie in Köln versorgt.

Links: Photoszene, Facebook

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Fotobuchweihnachtsverlosung 6/6

So, liebe Leser. Heute ist der sechste und letzte Tag meines Verlosungsexperiments, für das ich schon einmal den Verlagen Hatje Cantz, Kehrer, Peperoni Books, Phaidon, Prestel sowie Scheidegger & Spiess für die Unterstützung danken möchte.

Zum “Finale” gibt es noch einmal etwas ganz Feines zu gewinnen, nämlich gleich drei Exemplare des Buches Postcards from Europe 03/13 von Eva Leitolf, erschienen im Kehrer Verlag. Das Buch ist eine Art Loseblattsammlung mit Ansichten der Außengrenzen der EU und den damit verbundenen Konflikten und zugleich das erste Buch einer Reihe von geplanten Veröffentlichungen aus Leitolfs fortlaufend wachsendem Archiv. Die Bildtafeln wirken auf den ersten Blick vielleicht nüchtern und unscheinbar, sind aber hervorragend gestaltet und im Kontext mit den kurzen Texten auf der Rückseite vor allem sehr politisch, emotional und bisweilen auch bitter-zynisch. Und wer will, kann sich die Bilder auch direkt an die Wand hängen – wie viel zu große Postkarten eben.

Wenn ihr ein Exemplar von “Postcards from Europe 03/13” gewinnen wollt, müsst ihr unter diesem Beitrag nur einen Kommentar mit eurem vollständigen Namen und eurer E-Mail-Adresse bis heute um 23.59 Uhr hinterlassen. Unter allen Teilnehmern werden per Zufallsgenerator drei Exemplare verlost. Die Gewinner werden unter dem Beitrag genannt und erhalten das Buch direkt vom Verlag zugesendet – allerdings nur an Postadressen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinne können nicht in bar ausgezahlt werden. Viel Glück und viel Spaß!

UPDATE: Der Zufallsgenerator hat entschieden. Gewinner von “Postcards from Europe 03/13″ von Eva Leitolf, erschienen im Kehrer Verlag, sind die Kommentare 25, 26 und 30. Herzlichen Glückwunsch an Andre Mailaender, Melina Vasen und Volker Müller – und viel Spaß mit dem Buch!

Amazon: POSTCARDS FROM EUROPE 03/13: Work from the ongoing archive


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Fotobuchweihnachtsverlosung 5/6

Die fünfte und vorletzte Runde meiner weihnachtlichen Fotobuchverlosungsaktion, bei der ich von den Verlagen Hatje Cantz, Kehrer, Peperoni Books, Phaidon, Prestel sowie Scheidegger & Spiess unterstützt werde, hat begonnen.

Heute müsst ihr euch entscheiden, denn es gibt sogar zwei verschiedene Bücher zu gewinnen! Der Verlag Scheidegger & Spiess hat mir sowohl ein Exemplar von Ansichtssache als auch ein Exemplar von Concrete für die Aktion zur Verfügung gestellt. In “Ansichtssache” von Stephan Kunz und Köbi Gantenbein geht es um den  Stellenwert, den die Architektur im schweizerischen Graubünden seit dem 19. Jahrhundert hat. Das klingt SEHR speziell und ist es auch – und dennoch ein wundbares Lese-Foto-Buch, das ich allen Architekturfotografiefans ans Herz legen möchte. “Weil aber in erster Linie Fotografien betrachtet werden, steht nicht die Geschichte der Architektur in diesem Kanton im Zentrum. Vielmehr geht es um die Sicht der Fotografen und um die Frage, wie sich diese im Laufe der Zeit verändert hat. Was steht wann, wie und warum im Fokus?”, erklären die Herausgeber im Vorwort und unterstreichen diesen besonderen Aspekt direkt mit einer Reihe von Aufnahmen, die die Fotografen Katalin Deér, Christian Kerez, Claudio Moser, Stephan Schenk und Gaudenz Signorell von der St. Nepomuk-Kapelle in Oberrealta gemacht haben. “Ansichtssache” hat 384 Seiten mit 117 farbigen und 136 schwarzweiße Abbildungen und kostet 48 Euro.

Ganz ähnlich, dabei jedoch nicht auf einen einzigen Ort konzentriert ist “Concrete”. Herausgegeben wurde es von Daniela Janser, Thomas Seelig und Urs Stahel und zeigt Fotografien unter anderem von William Henry Fox Talbot, Hiroshi Sugimoto, Tobias Zielony, Michael Wesely, Georg Aerni, Andreas Gursky, Walker Evans und Moriz Nähr. Ausgangspunkt des Buches ist, dass Architektur das Motiv des ersten fotografischen Bildes überhaupt war: Joseph Nicéphore Nièpces Sicht aus seinem Arbeitszimmer auf die Häuser im französischen Le Gras von 1826. In “Concrete”, das ich bereits als Standard-Werk für die Architekturfotografie ansehe, geht es um das Wechselspiel zweier Weltanschauungen, die miteinander kooperieren. Auf der einen Seite die Architektur als Spiegel der Zeit, auf der anderen Seite eben die Fotografie jener Zeit mit all ihren eigenen Einflüssen, die auf die aktuelle oder bereits ältere Architektur schaut. “Concrete” hat 440 Seiten mit 156 farbigen und 157 schwarzweißen Abbildungen und kostet 87 Euro.

Wenn ihr ein Exemplar von “Ansichtssache” oder “Concrete” gewinnen wollt, müsst ihr unter diesem Beitrag nur einen Kommentar mit eurem vollständigen Namen und eurer E-Mail-Adresse bis heute um 23.59 Uhr hinterlassen. Bitte schreibt außerdem dazu, welches Buch ihr haben möchtet! Unter allen Teilnehmern wird per Zufallsgenerator ein Exemplar verlost. Der Gewinner wird unter dem Beitrag genannt und erhält das Buch direkt vom Verlag zugesendet – allerdings nur an Postadressen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinne können nicht in bar ausgezahlt werden. Viel Glück und viel Spaß!

UPDATE: Der Zufallsgenerator hat entschieden. Gewinner von “Ansichtssache” ist Kommentar 10, Verena Loewenhaupt. Gewinner von “Concrete” ist Kommentar 7, Marcel Haag. Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß mit den Büchern!

Amazon: Ansichtssache.150 Jahre Architekturfotografie in Graubünden, Concrete – Architektur und Fotografie

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Fotobuchweihnachtsverlosung 4/6

Die zweite Halbzeit meiner vorweihnachtlichen Fotobuchverlosungsaktion, bei der ich von den Verlagen Hatje Cantz, Kehrer, Peperoni Books, Phaidon, Prestel sowie Scheidegger & Spiess unterstützt werde, hat begonnen – und ich kann euch versprechen, jetzt gibt es sogar noch mehr Bücher zu gewinnen.

Gleich heute fange ich an mit drei Exemplaren von Be happy! von Igor Samolet aus dem Hause Peperoni Books. Zwei Nächte und einen Tag lang werden wir Zeuge von den Exzessen dieser Männer und Frauen, die offenbar in einem abbruchreifen Haus leben oder hausen. Sie haben keine Zukunftsperspektive, aber das ist ja noch lange kein Grund, die Lebensfreude zu verlieren. Das “Be happy!” zieht an und stößt ab. Und es bleibt im Gedächtnis. Das Buch hat 104 Seiten und kostet 25 Euro.

Wenn ihr ein Exemplar von “Be happy!” gewinnen wollt, müsst ihr unter diesem Beitrag nur einen Kommentar mit eurem vollständigen Namen und eurer E-Mail-Adresse bis heute um 23.59 Uhr hinterlassen. Unter allen Teilnehmern wird per Zufallsgenerator ein Exemplar verlost. Der Gewinner wird unter dem Beitrag genannt und erhält das Buch direkt vom Verlag zugesendet – allerdings nur an Postadressen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinne können nicht in bar ausgezahlt werden. Viel Glück und viel Spaß!

UPDATE: Der Zufallsgenerator hat entschieden. Gewinner von “Be happy!” von Igor Samolet, erschienen bei Peperoni Books, sind die Kommentare 12, 13 und 22. Herzlichen Glückwunsch an Hartmut Schneider, Lukas Fischer und Lale – und viel Spaß mit dem Buch!

Amazon: be happy!

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Fotobuchweihnachtsverlosung 3/6

Es geht in die dritte Runde bei meiner vorweihnachtlichen Fotobuchverlosungsaktion.  Bis einschließlich Samstag gibt es täglich einen anderen Titel aus den Verlagsprogrammen von Hatje Cantz, Kehrer, Peperoni Books, Phaidon, Prestel sowie Scheidegger & Spiess zu gewinnen.

Heute geht es um ein Exemplar von “Wall” von Josef Koudelka aus dem Hause Prestel. Das Buch trägt den Untertitel “Israelische & Palästinensische Landschaften 2008-2012″ und man kann sich schon denken, dass das keine Postkartenmotive sind, die der 1938 geborene Magnum-Fotograf uns da präsentiert. Auf mächtigen Doppelseiten breiten sich Koudelkas großformatige Ansichten aus, doch gleichzeitig spielt er mit der Form des Panoramas, das in der Regel dem Überblick dient. Hier jedoch wird der Blick durch Mauern und Hindernisse und Barrieren versperren und der Mehrwert des Panoramas ad absurdum geführt. Das Buch hat 128 Seiten mit 54 Fotografien und kostet 49,95 Euro.

Wenn ihr ein Exemplar von “Wall” gewinnen wollt, müsst ihr unter diesem Beitrag nur einen Kommentar mit eurem vollständigen Namen und eurer E-Mail-Adresse bis heute um 23.59 Uhr hinterlassen. Unter allen Teilnehmern wird per Zufallsgenerator ein Exemplar verlost. Der Gewinner wird unter dem Beitrag genannt und erhält das Buch direkt vom Verlag zugesendet – allerdings nur an Postadressen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinne können nicht in bar ausgezahlt werden. Viel Glück und viel Spaß!

UPDATE: Gewinner von “Wall” von Josef Koudelka, erschienen bei Prestel, ist Kommentar Nummer 11: Thomas Krannich. Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß mit dem Buch!

Amazon: Josef Koudelka: Wall: Israelische & Palästinensische Landschaften – 2008-2012

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Fotobuchweihnachtsverlosung 2/6

Weiter geht’s bei der vorweihnachtlichen Fotobuchverlosungsaktion auf meinem Blog.  Bis einschließlich Samstag gibt es täglich etwas zu gewinnen – insgesamt warten elf Exemplare aus den Verlagen Hatje Cantz, Kehrer , Peperoni Books, Phaidon, Prestel sowie Scheidegger & Spiess auf ein neues Zuhause in einer schönen Fotobuchbibliothek.

Heute gibt es ein Exemplar von Birds of the West Indies von Taryn Simon aus dem Hause Hatje Cantz zu gewinnen. Dieses Buch ist eine reine Augenweide, besteht es doch fast ausschließlich aus schwarzen Seiten, auf denen sich verhältnismäßig kleine Fotografien befinden – und die zeigen häufig Objekte vor einen tiefschwarzen Hintergrund. Der Titel (und auch das Cover!) hat sich Taryn übrigens bei James Bond geliehen. Nein, nicht dem Geheimagenten im Auftrag ihrer Majestät. Sondern dem Ornithologen, der das bis heute gültige Standardwerk über die karibische Vogelwelt geschrieben hat – und der Ian Fleming zu seiner Hauptfigur inspiriert hat. Es ist ein extrem konzeptionelles Buch über diese fantastische Agentenwelt, die nach den immer gleichen Regeln und mit den immer gleichen Elementen funktioniert. Das Buch hat 440 Seiten mit 210 Fotografien und kostet 68 Euro.

Wenn ihr ein Exemplar von “Birds of the West Indies” gewinnen wollt, müsst ihr unter diesem Beitrag nur einen Kommentar mit eurem vollständigen Namen und eurer E-Mail-Adresse bis heute um 23.59 Uhr hinterlassen. Unter allen Teilnehmern wird per Zufallsgenerator ein Exemplar verlost. Der Gewinner wird unter dem Beitrag genannt und erhält das Buch direkt vom Verlag zugesendet – allerdings nur an Postadressen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinne können nicht in bar ausgezahlt werden. Viel Glück und viel Spaß!

UPDATE: Gewinner von “Birds of the West Indies” von Taryn Simon, erschienen bei Hatje Cantz, ist Kommentar Nummer 31: Jennifer Rasch. Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß mit dem Buch!

Amazon: Taryn Simon: Birds of the West Indies

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Fotobuchweihnachtsverlosung 1/6

Liebe Leser meines Blogs,

ich wage ein Experiment und starte mit dem heutigen Tag eine vorweihnachtliche Verlosungsaktion von Fotobüchern. Sechs tolle Verlage unterstützen mich dabei und spenden jeweils ein bis drei Exemplare von Büchern, die mir in diesem Jahr besonders gut gefallen haben. Mit dabei sind Hatje Cantz, KehrerPeperoni Books, Phaidon, Prestel sowie Scheidegger & Spiess. Bis einschließlich Samstag gibt es täglich etwas zu gewinnen – insgesamt warten elf Exemplare auf ein neues Zuhause in einer schönen Fotobuchbibliothek.

Den Auftakt macht heute ein Exemplar von Impossible Reminiscences von René Burri aus dem Hause Phaidon. Es ist das erste Buch, dass das Farbwerk des eher für Schwarzweiß bekannten Magnum-Fotografen in seiner Gesamtheit erfasst – denn Burri hatte immer auch eine zweite Kamera dabei, in der ein Kodachrome-Film eingelegt war, so dass er spontan auf die jeweilige Situation reagieren konnte. Gerade das ist das Spannende an dem Buch: Wir entdecken ein wenig mehr von Burris Blick auf die Welt und kommen rasch zu der Überlegung: Wie würde das Bild in Schwarzweiß aussehen – und gewinnt es durch die Farbe? Das Buch hat 240 Seiten mit 172 Farbfotografien und kostet 85 Euro.

Wenn ihr ein Exemplar von “Impossible Reminiscences” gewinnen wollt, müsst ihr unter diesem Beitrag nur einen Kommentar mit eurem vollständigen Namen und eurer E-Mail-Adresse bis heute um 23.59 Uhr hinterlassen. Unter allen Teilnehmern wird per Zufallsgenerator ein Exemplar verlost. Der Gewinner wird unter dem Beitrag genannt und erhält das Buch direkt vom Verlag zugesendet – allerdings nur an Postadressen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinne können nicht in bar ausgezahlt werden. Viel Glück und viel Spaß!

UPDATE: Gewinner von “Impossible Reminiscences” von René Burri, erschienen bei Phaidon, ist Kommentar Nummer 23: Robert Nowotny. Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß mit dem Buch!

Amazon: Impossible Reminiscences

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“Still here” und “Be happy!” in der Photografie

Und direkt noch zwei weitere Fotobuch-Tipps hinterher: In der aktuellen Doppelausgabe der Zeitschrift  “Photographie” stelle ich zwei äußerst unterschiedliche Bücher vor.

Das Erste heißt “Still here”, stammt von Lydia Goldblatt und ist bei Hatje Cantz erschienen. Die Engländerin widmet sich darin dem Leben und Sterben ihrer Eltern in einer poetisch-trotzigen Variante.

Das Zweite ist “Be happy!”, ist von Igor Samolet, ist bei Peperoni Books erschienen und ist zudem gerade auch beim Deutschen Fotobuchpreis mit Silber ausgezeichnet worden. Das Buch führt den Betrachter durch zwei wilde Nächte und einen Tag im Leben einer außergewönlichen Clique irgendwo in Russland.

Meine Besprechung aus der Photographie gibt es hier.

Links: Hatje Cantz, Peperoni

Amazon: Lydia Goldblatt: Still here, be happy!

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