Mein Kommentar zur Photoszene

Die Photokina ist vorbei und auch die 21. Internationale Photoszene Köln geht in diesen Tagen zu Ende. Fast 70 Ausstellungen wurden eröffnet, der Dr.-Erich-Salomon-Preis der DGPh an Peter Bialobrzeski verliehen und auch der BFF hat fünf Hochschul-Abschlussarbeiten mit seinem Förderpreis ausgezeichnet. Dennoch: Die Photoszene ist leider noch weit davon entfernt, ein richtiges Fotofestival zu sein.

Warum, erfahrt ihr in meinem Kommentar aus dem Kölner Stadt-Anzeiger.

P.S. Mittlerweile hat sich der Vorsitzende der Geschäftsführung der Koelnmesse GmbH, Gerald Böse, in einem Leserbrief an den Ksta zu Wort gemeldet, den ihr hier nachlesen könnt. Mich würde interessieren, wie ihr das seht. Schreibt mir. Oder schreibt der Leserbriefredaktion des Kölner Stadt-Anzeiger eine Mail.

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Rob Hornstra und “The Sochi Project”

Während der Photokina-Woche ist das neue Jahrbuch “frame #4″ der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) erschienen. Darin habe ich einen ausführlichen Artikel über “The Sochi Project” des niederländischen Fotografen Rob Hornstra berichtet. In bester Slow Media-Manier reist er zusammen mit dem Autoren und Filmemacher Arnold van Bruggen fünf Jahre lang immer wieder an die russische Schwarzmeerküste, um das Leben und die Veränderungen vor Beginn der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotchi festzuhalten. Finanziert wird das Projekt über deren eigene Crowdfunding-Website sowie über Bücher, Poster und Postkarten-Sets, die sie regelmäßig veröffentlichen.

Meinen Artikel findet ihr hier als PDF. Aber natürlich empfehle ich auch den Kauf von “frame #4″ – die beiden Schwerpunktthemen sind “Farbphotographie” sowie “Photografie denken”. Das Buch ist bei Steidl erschienen, hat 232 Seiten und kostet 25 Euro.

Links: The Sochi Project, DGPh

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Neue Fotobücher im Ksta

Pünktlich zum Photokina- und Photoszene-Wochenende sind heute im Kölner Stadt-Anzeiger meine neuen Fotobuchkurzrezensionen erschienen. Dieses mal stelle ich “Whistle for the Wind” von Ryan McGinley, erneut “Sea Change” von Michael Marten, “Japanese Dream” sowie “Power Book” von Luca Zanier vor.

Meinen Text gibt es als PDF hier.

Links: Schirmer/Mosel, Kehrer, Hatje Cantz, Benteli

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Eröffnungen der Photoszene VI

Hier kommen meine letzten Eröffnungstipps zur 21. Internationalen Photoszene Köln, die heute im Ksta erschienen sind. Darunter sind Ausstellungen von Jörg Gläscher, Hélène Binet, Peter H. Fürst und Walker Evans.

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World Press Photo

Im Kölner Hauptbahnhof wurde gestern die Ausstellung zum World Press Photo Award 2012 eröffnet. Neben dem Siegerfoto von Samuel Aranda aus Spanien sind natürlich auch wieder zahlreiche andere erstklassige Aufnahmen und Fotoserien von unter anderem Stephanie Sinclair, Rob Hornstra, Niclas Hammarström, Damir Sagolj, Alejandro Kirchuk, Brent Stirton, Ton Koene, Adam Pretty und Carsten Peter zu sehen.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 24. September, danach wandert sie weiter nach Dresden-Neustadt (28. September bis 8. Oktober) und Berlin-Friedrichstraße (12. bis 22. Oktober).

Meine Kurzbesprechung aus dem Ksta gibt es hier.

Link: World Press Photo

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Pimp the Timp + 3. Photoszene-Wochenende

Das dritte Wochenende der 21. Internationalen Photoszene Köln steht vor der Tür und hat wieder einiges zu bieten: Jessica Backhaus, Ciro Lauria, Susanne Pareike, Annette Völckner, die Meisterklasse Fotografie der Fachhochschule Dortmund, die Fotogruppe 7vonSieben sowie der Schriftsteller Jürgen Becker zeigen ihre Arbeiten.

Highlight des Wochenendes dürfte allerdings die zweite Ausgabe des außergewöhnlichen Ausstellungsprojektes “Pimp the Timp” sein, das bereits 2010 für einen Überraschungserfolg und lange Warteschlangen am Kölner Heumarkt sorgte. Dieses Mal liegt der Schwerpunkt auf China und Kuratorin Tina Schelhorn zeigt 45 Fotografen aus 13 Ländern wie beispielsweise Wang Qingsong, Liu Jin, Kurt Tong (den ich gerade erst beim London Festival of Photography gesehen habe), Ferit Kuyas, Katharina Hesse, Chili, Tatsumi Orimoto, Sherman Ong, Torben Höke, Michael Christopher Brown , Steven Benson, James Whitlow Delano, Frank Silberbach, Giulio Di Sturco und Wolfgang Zurborn.

Meine ausführliche Ankündigug von “Pimp the Timp Volume II” sowie die Vernissage-Tipps fürs Wochenende gibt es hier als PDF.

Link: Pimp the Timp, 21. Internationale Photoszene Köln

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London Festival of Photography

Fotografie-Festivals schießen wie die sprichwörtlichen Pilze aus dem Boden. Dass es darunter auch weniger schmackhafte gibt, musste ich im Juli leider und ausgerechnet beim London Festival of Photography erleben.

Warum ich so unzufrieden damit bin, könnt ihr in meiner Review in der aktuellen Photonews nachlesen. Oder hier.

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Eröffnungen der Photoszene IV

Weiter geht es mit neuen Tipps zur 21. Internationalen Photoszene Köln mit Ausstellungen unter anderem von Boris Becker, Peyrotau & Sediles, Miron Zownir und Yutaka Takanashi. Eigentlich sollten die bereits gestern erscheinen, aber da war wohl kein Platz mehr. Das ist aber der Grund, warum die angekündigten Eröffnungen alle Freitagabend waren.

Link: 21. Internationale Photoszene Köln

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DC Open und 2. Photoszene-Wochenende

Heute Abend knubbelt es sich wieder in Köln, denn es ist nicht nur der Start des zweiten Wochenendes der Internationalen Photoszene Köln, sondern zugleich auch der Beginn des Köln-Düsseldorfer Galerienrundgangs DC Open – und da gibt es natürlich auch das ein oder andere fotografische Projekt zu entdecken.

Für den Kölner Stadt-Anzeiger habe ich mich gemeinsam mit anderen Autoren im Vorfeld umgeschaut. Im heute erschienenen Artikel stelle ich die Ausstellungen von Andreas Gefeller in der Thomas Rehbein Galerie und Marianna Rothen in der Galerie Kaune, Sudendorf kurz vor. Letztere nimmt zudem auch an der Photoszene teil.

Links: Galerie Kaune, Sudendorf, Thomas Rehbein Galerie

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“Sea Change” von Michael Marten

Schon jetzt eines meiner Lieblingsbücher 2012 ist “Sea Change” von Michael Marten. Der Brite hat neun Jahre lang die Küste seines Landes fotografiert – jeweils einmal bei Hoch- und einmal bei Niedrigwasser. Die Fotos zeigt er im Buch direkt nebeneinander und obwohl der Betrachter weiß, dass es immer der gleiche Ort und immer die gleiche Perspektive mit dem gleichen Ausschnitt ist, will man oft genug seinen Augen nicht trauen – so sehr hat sich die Landschaft innerhalb von meist nur wenigen Stunden verändert. Oder, um es mit den Worten meines Freundes Oli zu sagen: “Das bedeutet, dass man sich gar nicht bewegen muss und es verändert sich trotzdem alles um einen herum.” Für mich hat das schon was von Zen.

Meine ausführliche Besprechung ist in der Photonews erschienen und gibt es hier als PDF. Schaut euch aber auch die Homepage von Michael Marten an – dort gibt es (fast) alle Bilder zu sehen.

Link: Kehrer Verlag, Michael Marten

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