Markus Schaden zum Aus der Visual Gallery

Über das angekündigte Aus für die Visual Gallery auf der Photokina habe ich ja bereits berichtet. Für die StadtRevue habe ich zu diesem Thema ein Interview mit Buchhändler, Verleger und Kurator Markus Schaden geführt. Darin erklärt er, dass die Entwicklung bereits vor zwei Jahren abzusehen war, dass es heute in der Kölner Kultur an starken Einzelpersönlichkeiten wie Kurt Hackenberg und L. Fritz Gruber mangelt, und dass die Visual Gallery nicht nur eine Ausstellungs-, sondern immer auch eine wichtige Begegnungsstätte der Fotografie war.

Das komplette Interview gibt es hier als PDF.

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Peter Bialobrzeski im Forum für Fotografie

Noch bis zum 11. März zeigt das Forum für Fotografie die Ausstellung “Habitat” von Peter Bialobrzeski. Darin fasst er seine drei Werkserien”Case Study Homes”, “Informal Arrangements” sowie die neue “!Nail Houses?” zu einer Triologie zusammen.

Warum “!Nail Houses?” sehr gut funktioniert und sie die für Peter Bialobrzeski typische Magie ausstrahlt, die beiden anderen Serie jedoch aussehen als hätte er sie für die Bewerbungsmappe zur Becher-Klasse fotografiert, könnt ihr in meiner Besprechung nachlesen, die heute im Ksta erschienen ist.

Link: Forum für Fotografie

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“Thank you, Darling!” bei Schaden.com

Vergangenes Jahr fragte der Kölner Fotobuchhändler und Fotografie-Experte Markus Schaden befreundete Fotografen, ob sie ihm für das Projekt A Picture for Home jeweils einen Abzug zur Verfügung stellen könnten. Im  November 2011 wurden schließlich 210 Arbeiten während der Fotomesse Paris Photo verlost.

Am Freitag, 2. März, ab 18 Uhr wird diese Veranstaltung quasi fortgesetzt – mit der Vernissage “Thank you, Darling!” in der Buchhandlung Schaden.com in der Körnerstraße 6-8. Gezeigt werden Fotografien von William Klein, Thomas Höpker, Peter Basch, Bruce Davidson, Lisette Model, Marc Riboud, Lilian Bassman, Gottfried Helnwein, Walde Huth, Jacques-Henri Lartigue, Inge Morath, Heinz Held, Werner Hannappel, Lucien Clergue, Eliott Erwitt, Will McBride und vielen anderen. Die Bilder stammen aus der Privatsammlung von Renate Gruber. Sie werden erstmals gezeigt und zu Preisen zwischen 50 und 3500 Euro zu Gunsten von Schaden.com verkauft.

Link: Schaden.com

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Duesseldorf Photo Weekend 2012

Über die Ausstellung “State of the Art Photography” im NRW-Forum in Düsseldorf habe ich mich ja bereits im Kölner Stadt-Anzeiger geäußert. Parallel zur Eröffnung wurden am vergangenen Samstag in 20 weiteren Galerien und Institutionen allerdings ebenfalls Fotografieausstellungen gezeigt.

Das Spektrum des eintägigen (!) Duesseldorf PhotoWeekend reichte dabei von manipulierten Landschaftsfotografien, wie sie Thomas Wrede, Marc Räder oder Ralf Brueck schaffen, über die Familienporträts von Katharina Mayer und den Künstlerporträt-Reinszenierungen von Irene Andessner und Ingolf Timpner bis hin zu der Neuauflage von Bertolt Brechts Kriegsfibel, für die Adam Broomberg und Oliver Chanarin aktuelle Fotografien über die Bilder des Originalbuches gelegt haben.

Wer mehr erfahren möchte, kann sich meine Besprechung auf Artnet durchlesen.

Link: Duesseldorf PhotoWeekend

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“State of the Art Photography” im NRW-Forum

Der Chef des NRW-Forum, Werner Lippert, hat befreundete Fotografie-Experten wie Andreas Gursky, F. C. Grundlach, Udo Kittelmann und Andréa Holzherr nach Fotografen befragt, die ihrer Meinung nach die Diskussion der kommenden Jahre bestimmen werden. 41 dieser Künstler werden nun noch bis zum 6. Mai im NRW-Forum unter dem wenig bescheidenen Titel “State of the Art Photography” präsentiert – darunter unter anderem Olaf Otto Becker, Andreas Mühe, Asger Carlsen, Jacob Aue Sobol, Peter Ainsworth, Pepa Hristova, Kathrin Sonntag, Mischa Kuball und Katalin Deér sowie die Künstlerduos Thijs groot Wassink und Ruben Lundgren alias WassinkLundgren, Taiyo Onorato und Nico Krebs sowie Mikhael Subotzky und Patrick Waterhouse.

Zwar finde ich den Grundgedanken dieser streng subjektiven Auswahl spannend, gleichzeitig macht es die Ausstellung den Besuchern alles andere als leicht. Warum das so ist, erfahrt ihr in meinem Artikel, der heute im Ksta erschienen ist.

Link: NRW-Forum

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