Vernissage am 3. September in Köln

Vom 3. bis 26. September werden meine Freundin Nadine Preiß und ich unser aktuelles gemeinsames Projekt Paare – Menschenbilder aus der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen einer kleinen Gruppenausstellung vorstellen. Es ist eine Hommage an und zugleich die Fortführung des gleichnamigen Projektes und Buches von Beate & Heinz Rose aus dem Jahr 1971, für das sie Menschen fotografiert haben, die damals ein Paar waren – als Ganzkörperporträt vor einer weißen Wand. Die einzigen Informationen, die man zu den Bildern erhält, sind der Beruf und das Alter der Abgebildeten.

Nach E-Mails und Telefongesprächen mit Beate Rose setzen Nadine und ich ihre Arbeit nun, 40 Jahre später, fort. Die ersten zwei Dutzend Fotos sind bereits entstanden, insgesamt wollen wir mindestens 150 bis 200 Paare deutschlandweit fotografieren, um genügend Bildmaterial für eine eigene Veröffentlichung zu haben. Keine ganz einfache Aufgabe, aber wir sind sehr motiviert und die ersten Reaktionen auf das Projekt sind durchweg positiv.

Wer sich einen Eindruck von dem Projekt machen und mit uns ins Gespräch kommen möchte, ist herzlich zur Vernissage von o.T.#7 am Freitag, 3. September, von 18 bis 22 Uhr im studioholterhoff, Gereonswall 5c, in Köln eingeladen. Weitere Teilnehmer sind übrigens Gangolf Bartz, Tine Holterhoff, Uwe Müller, Frank Steinbach und Nicole Wustrack, die ebenfalls sehr schöne Serien zeigen werden. Es lohnt sich also auf jeden Fall zu kommen.

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Familienfoto ohne Gesichter

Seit 10.17 Uhr ist mein Bruder Vater, meine Schwägerin Mutter, meine Mutter Oma und mein Vater Opa. Und ich bin Onkel. Ein komisches Gefühl. Aber sehr schön.

Ich wünsche der kleinen Familie alles erdenklich Liebe und Gute.

Familienfoto ohne Gesichter

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Hommage an Jochen Lempert

Mein Vater hat im Putzwasser einen wunderschönen Käfer entdeckt. Als ich merkte, dass er noch lebt, habe ich mich seiner angenommen – und dabei an Jochen Lempert gedacht.

Hommage an Jochen Lempert

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HassLiebe reloaded

Puh – ich merke gerade, dass meine Serie HassLiebe schon sechs Jahre alt ist. Das ist insofern wichtig, weil sie meine erste “richtige”  Serie war und somit der Beginn meines eigenen konzeptionellen Arbeitens. Zum anderen aber markiert sie nach Die Zerstörung des erotischen Augenblicks und Die Waffen der Frau gegen sie selbst gerichtet auch eine Art Schlussstrich unter meiner von Morbidität und Sexualität gekennzeichneten Phase. Inhaltlich ging es mir bei HassLiebe um die Fragestellung, wo die Grenze zwischen Kampf und Spiel, zwischen Sex und Aggression, zwischen Hass und Liebe verläuft – und wo sie eher verschwimmt.

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Papa Adenauer

Habe gerade nichts Neues – aber auf der Hochzeit meines Bruders immerhin dieses Foto von meinem Vater und einem gewissen Herrn Adenauer gemacht. Fand ich ganz lustig. Und danke, Nadine, für den Hinweis.

Papa Adenauer


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R45

Da ich meine normale Homepage gerade aufgebe, werde ich in naher Zukunft die ein oder andere Serie neu im Blog präsentieren. Den Beginn mache ich mit R45 aus dem Jahr 2006. Für diese Serie habe ich jeweils ein Porträt mit einer Landschafts- oder Situationsaufnahme kombiniert und somit die emotionale Verfassung des Abgebildeten interpretiert. Anlass für diese Serie war das Windschutzscheibenbild, das ich einmal während einer Frankreichreise aufgenommen hatte. Eigentlich sollte diese Aufnahme der Beginn einer ganz anderen Serie werden, die ich aber nie umgesetzt habe. Stattdessen erkrankte damals mein Großvater an Krebs und ich fotografierte ihn auf der Intensivstation. Als ich diese Bilder später sah, kam mir die trostlose Windschutzscheibe wieder in den Sinn.

Der Titel “R45″ ist übrigens ein so genannter ICD10-Code, mit dem medizinische Diagnosen klassifiziert werden – vor allem zur Abrechnung mit der Krankenkasse. “R45″ steht dabei für alle “Symptome, die die Stimmung betreffen.”

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Quer durch Süd-Thailand

Bin seit zwei Tagen zurück von meiner einmonatigen Reise durch Süd-Thailand mit Stationen auf der Datofarm in Phetchaburi, auf Koh Phangan, Koh Samui, Koh Lanta, Rai Leh, Koh Yao Yai und natürlich Bangkok. Und was soll ich sagen – es war wunderbar! Das Land fasziniert und begeistert mich auch nach all den Jahren immer wieder aufs Neue. Da der Trip aber mehr der Erholung dienen sollte, hier nur ein bisschen von meinem Geknipse aus der handlichen, dafür aber doch erstaunlich guten Lumix.

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Luang Prabang

Gleich geht mein Flieger und ich dachte, das wäre ein guter Anlass, um endlich mal ein paar Bilder aus Luang Prabang, der ehemaligen Hauptstadt von Laos, zu zeigen – schließlich liegt diese Reise auch schon wieder ein Jahr zurück und außerdem habe ich mich selten irgendwo so wohl und entspannt gefühlt wie dort. Die Uhren gehen dort sprichwörtlich langsamer, doch vor allem ist Luang Prabang einfach eine schöne, alte Stadt, die (dem Weltkulturerbe-Titel sei Dank) versucht, ihre ganz besondere Mischung aus traditioneller Bauweise und dem französischem Kolonialstil zu bewahren.

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Beaufort 03 an der belgischen Küste

Auch in diesem Jahr bin ich wieder zur Triennale für zeitgenössische Kunst am Meer, Beaufort 03, an die belgische Küste gefahren. Allerdings fand ich die auf 67 kilometer verstreute Ausstellung 2009 eher durchwachsen – da konnten auch John Baldessari und Liam Gillick nichts dran ändern. Lediglich die Arbeiten von Aeneas Wilder, der Künstlergruppe Brigada Ramona Parra und Sven‘t Jolle vermochten meine Stimmung aufzuhellen. Und natürlich auch das einsame Sonnenuntergangs-Picknick – direkt am Meer und ohne Kunst.

Den Artikel zur Reise, erschienen im Ksta, gibt es hier.

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Im Gegenlicht stehen

Seit Jahren habe ich mir vorgenommen, den Porträt-Kursus der Fotoschule-Köln zu besuchen – und es dann doch immer wieder vor mir her geschoben. Jetzt habe ich ihn endlich gemacht und frage mich, wie ich all die Jahre ohne auskommen konnte. Danke an Oliver Rausch für das großartige Licht und danke auch an Eduard für den coolen Blick.

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