Jojakim Cortis/Adrian Sonderegger: “Icons”

Wenn mir jemand sagt, dass er mit seiner Kunst irritieren wolle, gehe ich sofort in Hab­acht­stel­lung: Viel zu oft habe ich diese Worthülse schon in Pressetexten und Kritiken gelesen oder auf Eröffnungen und in Gesprächen gehört. Und viel zu oft hat sich nichts dahinter verborgen.

Doch bei Jojakim Cortis und Adrian Sonderegger ist es anders. Ich mag ihre Serie “Icons” sehr gerne, hat sie meiner Meinung nach doch die richtige Mischung aus künstlerischem Konzept, fotohistorischem Hintergrund, handwerklichem Know-how und eben diesen besonderen Moment der anfänglichen Irritation. Außerdem sehen die Bilder auch einfach toll aus.

Wer jetzt neugierig geworden ist, kann sich ja meinen Artikel aus der aktuellen Ausgabe des fotoMagazin durchlesen, den es hier als PDF gibt.

Link: Cortis & Sonderegger

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Fotostadt Köln: Kontrast Labor

Kontrast ist das letzte Fotofachlabor in Köln, in dem noch analoge Handabzüge angefertigt werden. Das wissen Künstler wie Benjamin Katz, Boris Becker, Candida Höfer und Gerhard Richter genauso zu schätzen wie ambitionierte Amateurfotografen.

Für die Serie zur Fotostadt Köln im Kölner Stadt-Anzeiger habe ich mich mit den Inhabern Hermann Plum und Dieter Zettner getroffen. Den Artikel gibt es hier als PDF.

Link: Kontrast

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Fotostadt Köln: DGPh

Die Deutsche Gesellschaft für Photographie, kurz DGPh, wurde von L. Fritz Gruber initiiert und von Kölns Oberbürgermeister Robert Görlinger 1951 gegründet. Heute zählt sie mit über 1000 berufenen Mitgliedern zu den wichtigsten Organisationen für Fotografie in Deutschland und vergibt unter anderem den Kulturpreis und den Dr.-Erich-Salomon-Preis.

Im Rahmen der Serie Fotostadt Köln des Kölner Stadt-Anzeiger stelle ich die Arbeit der DGPh vor.  Meinen Text gibt es hier als PDF.

Link: DGPh

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Alfredo Sarabia Fajardo jr. und Kuba

Gerade ist die Ausstellung “Cuba im Blick” in der Michael-Horbach-Stiftung zu Ende gegangen. Rund zwei Dutzend Fotografen aus den vergangenen 50 Jahren haben dort ihre Innensicht auf ihre Heimat Kuba präsentiert. Darunter befand sich auch Alfredo Sarabia Fajardo jr., der mit seiner Serie über den Nationalhelden, Poet und Schriftsteller José Marti vertreten war und der auch das Atelierstipendium der Michael-Horbach-Stiftung erhalten hat.

Für die taz habe ich ein Porträt über den erst 29-jährigen Fotografen und Universitätsprofessor Sarabia geschrieben – und mich dabei vor allem für seine Serie über den Friedhof Cementerio Cristóbal Colón in Havanna begeistert. Den Artikel findet ihr hier.

Link: Michael-Horbach-Stiftung

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Fotostadt Köln: Michael Horbach Stiftung

Die Serie zur Fotostadt Köln im Kölner Stadt-Anzeiger läuft weiter, heute ist mein Artikel über die Kunsträume der Michael Horbach Stiftung erschienen. Darin schilde ich die Geschichte und den Hintergrund der noch jungen Kölner Südstadt-Institution, berichte über die Ausstellungsschwerpunkte, den mit 10.000 Euro dotierten Fotopreis (den unter anderem Sebastião Salgado, Flor Garduño, Raul Cañibano und Bettina Flitner erhalten haben) und das Atelier-Stipendium (das unter anderem an die Fotografen Emiliano Fernández aus Argentinien und Alfredo Sarabia Fajardo jr. aus Kuba gegangen ist).

Meinen Artikel aus dem Ksta gibt es hier als PDF. Die aktuelle Ausstellung “Cuba im Blick” ist übrigens bis zum 11. Januar verlängert worden.

Link: Michael Horbach Stiftung

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Mathias Braschler und Monika Fischer

Anlässlich der UN-Klimakonferenz COP 21 in Paris habe ich für die Tageszeitung Der Standard in Wien ein Porträt über das Fotografenpaar Monika Fischer und Mathias Braschler geschrieben.

Die beiden engagieren sich seit Jahren für den Klimaschutz und haben bereits zwei Porträtserien zu dem Thema gemacht. Für „The Human Face of Climate Change“ (als „Schicksale des Klimawandels“ ist es 2011 bei Hatje Cantz erschienen) haben sie Betroffene auf der ganzen Welt fotografiert und lassen sie in kurzen Statements zu Wort kommen, für “Act Now!” haben sie hingegen Prominente wie Richard Branson, Vivienne Westwood, Moby, Gisele Bündchen, Mark Ruffalo und Michael R. Bloomberg vor ihre Kamera bekommen.

Den Artikel gibt es hier als PDF.

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Fotostadt Köln: Galerie Lichtblick

Im Rahmen der Kölner Stadt-Anzeiger-Serie zur Fotostadt Köln habe ich Kölns älteste Fotoinstitution, die Galerie Lichtblick von Wolfgang Zurborn und Tina Schelhorn, besucht.

Nächstes Jahr feiert dieser ganz besondere Ort in der Steinbergerstraße seinen 30. Geburtstag. Mehr als 180 Ausstellungen haben in dieser Zeit hier stattgefunden – darunter auch die ersten Fotoausstellungen in Deutschland von Fotografen, die heute zu den ganz Großen gehören, wie zum Beispiel Bruce Gilden, Alex Webb, Boris Mikhailov, Jitka Hanzlová und Gundula Schulze Eldowy.

Mein Porträt über die Galerie Lichtblick gibt es hier als PDF.

Link: Galerie Lichtblick

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Fotostadt Köln: Anna und Bernhard Blume

Für die, die es noch nicht mitbekommen haben: Der Kölner Stadt-Anzeiger beschäftigt sich gerade in einer Serie mit der Fotostadt Köln. Bislang wurden etwa die Photographische Sammlung der SK Stiftung Kultur, der Galerist Thomas Zander und die Fotografin Candida Höfer vorgestellt.

Heute ist mein Artikel über die Kölner Fotografin Anna Blume und ihren vor vier Jahren verstorbenen Ehemann Bernhard Johannes Blume erschienen, deren Humor und Tiefgründigkeit ich sehr schätze. Gleichzeitig möchte ich auf die aktuelle Ausstellung “Transzendentaler Konstruktivismus” im Kunstmuseum Kolumba hinweisen. Hier findet ihr meinen Artikel.

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Pep Bonet in der Michael-Horbach-Stiftung

Der mit 10.000 Euro dotierte Fotopreis der Michael-Horbach-Stiftung geht in diesem Jahr an den spanischen Fotografen und Gründer der Agentur NOOR, Pep Bonet.

Zum Preis gehört auch eine große Einzelausstellung mit dem Titel “Heaven and Hell”, in der Arbeiten aus den vergangenen 13 Jahren gezeigt werden – von Bonets “Faith in Chaos”-Projekt über die physischen und psychischen Folgen des Bürgerkriegs in Sierra Leone und “All Imperfect Things” über Transsexuelle in Brasilien bis zu “Forced” über moderne Sklaverei und Kinderarbeit in Bangladesch. Leicht sind Bonets Themen nie – mit Ausnahme vielleicht von “Röadkill”, für die er seine Lieblingsband Motörhead während mehrere Touren als Fotograf begleitet hat und die auch nicht so richtig in die Ausstellung passen will, aber sei’s drum.

Die Ausstellung ist noch bis zum 14. Juni zu sehen. Meine Besprechung aus der taz gibt es hier als PDF.

Links: Pep Bonet, NOOR, Michael-Horbach-Stiftung

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Zum Tod von René Burri

Am Montag ist Magnum-Legende René Burri im Alter von 81 Jahren in Zürich gestorben. Mit seinem Porträt von Ernesto “Che” Guevara hat er 1963 zwar eine Medienikone geschaffen, aber auch mit seinen anderen Fotos von Künstlern und anderen Berühmtheiten sowie mit seinem Werk “Die Deutschen” wird er uns in Erinnerung bleiben.

Mein Nachruf auf diesen großen Fotografen des 20. Jahrhunderts ist im österreichischen Standard erschienen.

Kontaktbogen von René Burri, als er 1963 Ernesto "Che" Guevara fotografierte und mit Negativ 23 eine Ikone schuf.

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