Photoszene-Festival 2016

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Heute und morgen eröffnen wir das Photoszene-Festival 2016 mit der zentralen Ausstellung “Innere Sicherheit / The State I Am In”, die von Katja Stuke und Oliver Sieber kuratiert wurden und in der Arbeiten von Günter Karl Bose, Beate Geissler/Oliver Sann, Stephen Gill, Allan Gretzki, Jochem Hendricks, Francesco Jodice, Daniel Josefsohn, Jason Lazarus, Nils Petter Löfstedt, Astrid Proll, Max Regenberg, Simon Menner, Petra Stavast, Ryudai Takano, Marc Thümmler, Harald Hauswald, Jan Dirk van der Burg, Luisa Whitton und Huang Xiang zu sehen sind.

Darüber hinaus bietet das Photoszene-Festival aber auch 104 weitere Ausstellungen sowie zahlreiche Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet.  Alle Infos bekommt ihr auf der Website. Viel Spaß beim Entdecken.

Link: Photoszene

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Africa under the Prism

Der tiefschwarze Umschlag ist beeindruckend: Auf dem Titel sehen wir einen alten Kassetten-Radio-Rekorder, der auf einem einfachen Holztisch steht. Die Antenne ragt gekrümmt nach oben – als würde sie im Nichts nach Empfang suchen. Teile des Geräts sind mit Goldlack überzogen, genauso wie der Titel: “Africa Under the Prism” (Hatje Cantz Verlag, 45 Euro).

Auf dem weißen Buchblock erkennt man die farbigen Kapitelmarkierungen – das Buch will das Prisma sein, dass die zahlreichen Facetten der afrikanischen Fotografie aufzeigt. Warum es allerdings mehr einem flüchtigen Kaleidoskop gleicht, erfahrt ihr in meiner Kurzbesprechung, die in der Photographie erschienen ist.

Link: Hatje Cantz

Amazon: Africa under the Prism: Contemporary African Photography from LagosPhoto Festival

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Die inszenierte Flucht auf Instagram

Ein junger Senegalese flüchtet nach Europa. So weit, so normal. Ungewöhnlich ist, dass der 22-jährige Abdou Diouf seine Odyssee von Dakar nach Spanien mit 15 Fotos und einem Video auf Instagram dokumentiert hat. Naja, hat er nicht wirklich, aber viele Internetnutzer haben es geglaubt. Ich fand es von Anfang an merkwürdig – die Fotos wirkten wie nach einem Drehbuch abfotografiert, es fehlten mir die Belanglosigkeiten und die Hab-ich-so-noch-nicht-gesehen-Momente. Dann wurde bekannt gegeben, dass es eigentlich eine PR-Aktion für das Fotografie-Festival im spanischen Getxo war. Erst war ich etwas sauer. Dann irritiert. Und mittlerweile fast begeistert.

Hier ist mein Artikel zu der Geschichte, erschienen im Kölner Stadt-Anzeiger.

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Portfolio Review beim Fotofestival Mannheim

Portfolio Review

Am Donnerstag, 17. September, eröffnet das 6. Fotofestivals Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg – das größte kuratierte Fotofestival in Deutschland. Als Kurator für diese Ausgabe zeichnet Urs Stahel verantwortlich: [7] Orte [7] Prekäre Felder heißt die Ausstellung, die an sieben Ausstellungsorten in drei Städten in zwei Bundesländern gezeigt wird und jeweils einem Unterthema gewidmet ist.

Im Rahmen des Fotofestivals findet am Samstag, 19. September, zudem ein Portfolio Review mit dem Thema “Neue Realitäten in der Dokumentarischen Fotografie” statt, an dem ich auch selbst als Reviewer neben Simone Demandt, Lukas Einsele, Alexandra Lechner, Frederic Lezmi, Esther Ruelfs, Thomas Schirmböck, Claude W. Sui und Henrik Spohler teilnehmen werde. Es richtet sich insbesondere an Studierende der Fotografie, Kunst und Gestaltung sowie an Künstler und Fotografen.

Zusätzlich zu meinem Lebenslauf wurde ich um ein Statement zur zeitgenössischen Fotografie gebeten:

Je länger ich mich mit dem Medium Fotografie beschäftige, desto unklarer wird für mich, was eigentlich unter dem Begriff „Dokumentarfotografie“ bzw. „Fotografie im dokumentarischen Stil“, wie ihn Walker Evans geprägt hat, zu verstehen ist. Nahezu jeder Fotografie haftet per se eine Zeugenschaft an, gleichzeitig ist ein Foto eben immer auch bloß eine von nahezu unendlich vielen Sichtweisen auf unsere Welt. Der Begriff suggeriert eine neutrale Sichtweise, die aber in den allermeisten Fällen nicht vorhanden ist, so lange die Fotos von Menschen gemacht, ausgewählt und betrachtet werden.

Link: Fotofestival Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg

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Können Fotografien Konflikte erklären?

Diese und ähnliche Fragen hat sich das Miesiąc Fotografii w Krakowie, auch bekannt als Photomonth Krakow, als Prämisse für ihr Festival 2015 gewählt. Insgesamt neun Ausstellungen versuchen diese Frage zu beantworten – unter anderem die umfangreiche Schau “Track-22″ von Markus Schaden, in der er neun Fotobücher “an die Wand” bringt als Beispiele für eine deutliche Autorenschaft und authentische Zeugnisse, um Konflikten zu folgen und sie als persönliches Erleben wahrzunehmen. Darin zeigt er unter anderem „The World from my Front Porch“ von Larry Towell, „Hundred Portraits“ von Emeric Lhuisset, “Taksim Calling” von Frederic Lezmi, “Esto ha sido” von Luis Weinstein und “The Legitimacy of Landscape” von Yaakov Israel. In anderen Ausstellungen sind beispielsweise Josef Koudelkas “Invasion Prague 68″, Sophie Ristelhuebers “Every One”, Indrė Šerpytytės1944–1991″, Joanna Piotrowskas “Frowst” sowie Zhang Dalis “A Second History” zu sehen.

Mein ausführlicher Artikel ist in Der Standard erschienen. Weil es bislang ein paar Verwirrungen gab: Mein Text versucht den Ausgangsfragen des Krakauer Festivals auf die Spur zu gehen und aufzuzeigen, welche Möglichkeiten die Fotografie bei der Erklärung und Vermittlung von Konflikten (und auch anderen komplexen Zusammenhängen) hat. Mein Artikel ist in keinster Weise eine Besprechung des Festivals oder der einzelnen Ausstellungen selbst.

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Photoszene-Festival: Party!

Das Photoszene-Festival ist im vollem Gange: Bis einschließlich Sonntag finden neben den 78 Fotografieausstellungen auch zahlreiche Talks, Diskussionsrunden, Vorträge, Führungen und Workshops statt. Das ausführliche Programm findet ihr auf der Homepage, aber ihr könnt euch auch in den beiden Festivalzentren im PhotoBookMuseum und im Museum für Angewandte Kunst Köln sowie auf unserem Stand auf der Photokina (Halle 9.1 B054) bestens informieren.

Doch bei dem ganzen Programm sollte man das Feiern nicht vergessen, weshalb ich noch einmal ausdrücklich auf die große Photoszene-Party am Samstag, 20. September, ab 22 Uhr im PhotoBookMuseum hinweisen möchte. Kommt alle und feiert mit uns in der schon jetzt legendären Café Lehmitz Bar!

Links: Photoszene, The PhotoBookMuseum, Museum für Angewandte Kunst Köln, Photokina

The PhotoBookMuseum - opening - copyright by Daniel Zakharov 03

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L. Fritz – das Magazin der Photoszene

Darf ich vorstellen: L. Fritz – das Magazin der Photoszene ist erschienen. Benannt nach L. Fritz Gruber wollen wir mit diesem Magazin Kuratoren, Galeristen und Verleger, Studenten und Sammler, Fotografen und Designer, Profis und Amateure gleichermaßen ansprechen. Deshalb ist L. Fritz auch mehr als nur ein Medium – er ist ein lebendiger Bestandteil der Fotografieszene, er ist ein Freund und Experte, dem man vertraut, den man um Rat fragen kann und den man gerne an seiner Seite hat. Vor allem aber liegt L. Fritz kostenlos aus – in Köln sowieso, aber auch an wichtigen Fotografie-Einrichtungen in Deutschland und ganz Europa. Eine genaue Auflistung wird auf der Photoszene-Website folgen. Außerdem könnt ihr euch L. Fritz auch schon auf Issuu ansehen – dort findet ihr übrigens auch den Photoszene-Festivalguide.

Die erste Ausgabe beschäftigt sich vor allem mit dem bevorstehenden Photoszene-Festival und stellt einige Ausstellungen vor. Unter anderem gibt es einen achtseitigen Teil über das PhotoBookMuseum von Markus Schaden, ein Interview mit Bettina Flitner, die Fotostrecke “Wolfskinder” von Fabian Weiß und ein Interview mit der Photoszene-Geschäftsführerin Heide Häusler. Außerdem geht Klaus Honnef in einem Essay der Frage nach, wie sehr Fotografien unsere Wahrnehmung von Realität verändert haben. Viel Vergnügen mit L. Fritz!

Link: L. Fritz #1

"L. Fritz - Das Magazin der Photoszene", No.1, 2014, Cover-Photo: Chargesheimer, „L. Fritz Gruber“, Köln 1955, Museum Ludwig, Fotografische Sammlung, ML/F 1993/150

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SCHAU-Festival in Dortmund

Was ist dein Lieblingsessen? Was ist deine Lieblingsfarbe? Was ist dein Lieblingssong? Wer ist dein Lieblingsfotograf? Ich weiche diesen Fragen gerne aus, denn was soll man darauf antworten, was nicht nach Grundschule und „Mein Freundebuch“ klingt? Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, dass ich nicht darauf antworten KANN, weil es einfach zu viel gibt, was mich begeistert und weil ich ja gerade den Pluralismus so sehr liebe und schätze. Zudem: „Entscheiden heißt verzichten“, so sagt man. Und wenn ich mich zu dem einen bekenne, verneine ich automatisch das andere.

Nun habe ich mich aber doch bekannt. Zu Martina Sauter, Stephen Mooney und Boris Eldagsen. Haiko Hebig hat mich gefragt, welche drei Nachwuchsfotografen ich für so sehenswert halte, dass ich ihnen während des SCHAU-Festivals im Dortmunder U eine entsprechende Bühne bieten möchte. Dass es am Ende genau diese drei waren, liegt daran, dass sie nicht nur eine sehr eigene Handschrift und eine sehr eigene Herangehensweise haben – sie haben auch eine große gemeinsame Klammer, denn alle drei Künstler beschäftigen sich neben ihren ganz persönlichen Themen auch mit den Darstellungsmöglichkeiten und -formen von Fotografie jenseits der dominierenden Becher’schen Lehre. Sie alle spielen mit Fiktion und Realität und tragen eine Art Geheimnis mit sich herum, dass unausgsprochen oder nur angedeutet im Bild mitschwingt.

Kommt am besten am Wochenende nach Dortmund und schaut euch die dort gezeigten Arbeiten an. Es lohnt sich. Ich selbst werde am Samstag vor Ort sein und gemeinsam mit Heide Häusler das neue Konzept der Internationalen Photoszene Köln präsentieren. Und anschließend vielen anderen, spannenden Beiträgen lauschen, schließlich gibt es viel zu entdecken.

Link: SCHAU

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ViennaPhotoBookFestival

Heute und morgen findet in Wien das zweite ViennaPhotoBookFestival statt. Neben Vorträgen und Gesprächen von Rob Hornstra, Horacio Fernández, Irene Attinger, Josef Koudelka, Erik Kessels und Manfred Heiting wird es (natürlich) vor allem zahlreiche Stände von Fotobuchverlagen und -händlern geben.

Meine Ankündigung dazu ist gestern in Der Standard erschienen.

Link: ViennaPhotoBookFestival

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Aufruf zur Photoszene-Festival-Teilnahme

Im Namen der Photoszene möchte ich alle Kölner Institutionen, Ausstellungsräume und Galerien sowie Fotografen und Fotografengruppen herzlich einladen, auch 2014 wieder Teil des Photoszene-Festivals zu sein.

Wer eine Fotoausstellung plant, die zwischen dem 19. August und dem 30. September in Köln zu sehen sein wird, kann sich bis zum 30. april zur Teilnahme am Photoszene-Festival 2014 WallPaper anmelden. Die Hauptveranstaltungswoche des Photoszene-Festivals ist traditionell die photokina Woche vom 16. – 21. September 2014.

Zusätzlich zu den zahlreichen Fotografieausstellungen im Stadtraum wird es in diesem Jahr zwei lebendige Festivalzentren geben: Das PhotoBookMuseum auf dem Gelände der Carlswerke in Köln-Mülheim und das Museum für Angewandte Kunst Köln in der Innenstadt. Sie sollen zu Orten der Begegnung und des Austauschs mit und über Fotografie werden.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular findet ihr auf unserer Homepage photoszene.de

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