Damian Zimmermann

Tears in Rain (in progress)

2018-2021

Tears in Rain ist eine 3-Kanal-Projektion mit insgesamt fast 600 eigenen Archivfotos. Ein einziger Durchlauf dauert rund 35 Minuten, wobei sich mit jedem Neustart einer einzelnen Projektion auch neue Bildkombinationen und somit Lesemöglichkeiten ergeben. Denn „Tears in Rain“ funktioniert nach dem Prinzip der Wunderkammer: In den Vorläufern der modernen Museen wurde (scheinbar) nicht Zusammengehöriges wie Kunstwerke, Artefakte und Naturalien gemeinsam präsentiert und in einen Dialog gebracht. Die Projektionen sind der Versuch, mich meinem eigenen visuellen Kosmos und dem Vakuum meiner Erinnerungen zu stellen und auszusetzen. Die Reihenfolge der Loops ist dabei größtenteils dem Zufall überlassen, die Kombinationen wie die Wirkungen auf den Betrachter sind unkalkulierbar und zugleich flüchtig und einzigartig wie die erlebten und fotografierten Augenblicke es selbst auch waren.